Abo
  • Services:

Connected Car: Die Polizei vernetzt den Streifenwagen

Internet im Streifenwagen: Polizisten in Brandenburg fahren künftig vernetzt und können Strafzettel online abrechnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Streifenwagen mit Internet: Schaltflächen für Blaulicht und Martinshorn
Streifenwagen mit Internet: Schaltflächen für Blaulicht und Martinshorn (Bild: Werner Pluta/Golm.de)

Der Streifenwagen geht online: Die Polizei in Brandenburg will in den kommenden Jahren ihre Streifenwagen mit Computer und Internetzugang ausstatten. Auf der Cebit wird der "interaktive Funkstreifenwagen" vorgestellt (Halle 7, Stand B42).

Inhalt:
  1. Connected Car: Die Polizei vernetzt den Streifenwagen
  2. Laptop ergänzt Linux-PC

Ein Monitor am Armaturenbrett, dort, wo sonst oft das Navigationsgerät angebracht ist, und eine kleine Kamera darauf an der Windschutzscheibe sowie eine LAN-Buchse unter dem Display - mehr ist im Auto nicht zu sehen. Der Computer selbst ist im Kofferraum untergebracht. Die Tastatur steckt, wenn sie nicht gebraucht wird, je nach Fahrzeug entweder im Handschuhfach oder in der Tasche in der Lehne des Beifahrersitzes.

Der Rechner steht unter einer Gnu-Lizenz

Der Rechner sei ein Multi-PC Smart mit einem Tegra-3-Prozessor, auf dem Linux laufe, sagte ein technischer Angestellter des Landes Brandenburg im Gespräch mit Golem.de. Der Internetzugang erfolgt über LTE. Kommuniziert wird sicher über VPN. Die Hardware, also Rechner und Display, sowie die Anwendungen wurden speziell nach den Vorgaben der Polizei von Brandenburg entwickelt. Beide stehen unter einer Gnu-Lizenz.

  • Einer von 28 vernetzten Streifenwagen der Polizei von Brandenburg auf der Cebit 2016 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Bildschirm und Rechner wurden eigens für diesen Zweck entwickelt. Auf dem Armaturenbrett ist eine Kamera angebracht. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der Kartenanwendung ist der Standort aller Einsatzfahrzeuge zu Lande, zu Wasser und in der Luft zu sehen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Einer von 28 vernetzten Streifenwagen der Polizei von Brandenburg auf der Cebit 2016 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Über den Computer können die Beamten Funktionen im Auto bedienen. Dazu gehören beispielsweise das Digitalfunkgerät oder Signalfunktionen wie Blaulicht oder Martinshorn. Das geht zum einen über den Touchscreen. Auf beiden Seiten des Displays gibt es aber auch Knöpfe, etwa für die Kamera, oder einen Notfallknopf, der die Leitstelle alarmiert.

Alle Fahrzeuge im Einsatz sind auf der Karte zu sehen

Stellenmarkt
  1. regiocom consult GmbH, Magdeburg
  2. Freie Hansestadt Bremen Die Senatorin für Finanzen Referat 33 - Personalentwicklung, Bremen

Daneben können die Beamte auch mit der Leitstelle kommunizieren - oder diese mit dem Streifenwagen: Sie kann der Besatzung den Auftrag für einen Einsatz übermitteln, der mit Hilfe des integrierten Navigationssystems angesteuert wird. Auf der hochaufgelösten Karte sind zudem die Standorte aller weiteren Einsatzfahrzeuge zu sehen - und zwar nicht nur der Autos, sondern auch der Boote der Wasserschutzpolizei und der Hubschrauber.

Bei einem Einsatz, etwa einer Geschwindigkeitsübertretung, können die Beamten die Ordnungswidrigkeit gleich im Auto erfassen: Über eine Maske werden die nötigen Daten wie Fahrer, Ort und Geschwindigkeit eingegeben. Der Fahrer zahlt direkt bei den Beamten. Das Auto ist dafür mit einem Pinpad für die Kartenzahlung ausgestattet.

Der Vorgang wird vor Ort abgeschlossen

Vorteil sei, dass die Daten direkt in das System der Bußgeldstelle der Polizei in Brandenburg eingetragen würden. Damit sei der Vorgang abgeschlossen. Die Beamten müssten sich nicht später auf der Wache noch einmal damit beschäftigen.

Laptop ergänzt Linux-PC 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. Für 150€ kaufen und 75€ sparen
  2. 499€ (Bestpreis!)
  3. 64,90€ für Prime-Mitglieder (Vergleichspreis 72,88€)
  4. 43,99€ (Bestpreis!)

mcr42 21. Mär 2016

Falls jemand am technischen Hintergrund interessiert ist: Tarent hat auf der FrosCon 2014...

matbhm 18. Mär 2016

In den USA ist das selbstverständlich. Das muss einfach alles flotter gehen bei der...

Kleba 17. Mär 2016

Das die Polizei nach EC-Karte fragt, hab ich schon erlebt. In Wuppertal bei einer...

quadronom 17. Mär 2016

... "Zu schnell gefahrener Hacker ändert den Betrag der Geldbuße in Minuswert" Das wäre...

aPollO2k 17. Mär 2016

Also ich hab mal einen Auftrag für die Polizei BW begleitet und die machen da halt eine...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate 20 Pro - Hands on

Huaweis neues Mate 20 Pro hat eine neue Dreifachkamera, die zusätzlich zum Weitwinkel- und Teleobjektiv jetzt noch ein Ultraweitwinkelobjektiv bietet. In einem ersten Kurztest macht das neue Smartphone einen guten Eindruck.

Huawei Mate 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Google-Apps könnten Hersteller bis zu 40 US-Dollar kosten
  2. Google Pixel-Besitzer beklagen nicht abgespeicherte Fotos
  3. Google Der Markt braucht keine Pixel-Smartphones

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Informationsfreiheitsbeauftragte Algorithmen für Behörden müssen diskriminierungsfrei sein
  2. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  3. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


      •  /