Connected Biking: Bosch stellt neuen Motor, App und Akku vor

Mit vernetzten Produkten soll das Pedelec in eine IoT-Plattform verwandelt werden.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Die neuen Produkte sollen das Pedelec vernetzen.
Die neuen Produkte sollen das Pedelec vernetzen. (Bild: Bosch)

Boschs Pedelec-Sparte präsentierte am 31. August ein neues Ökosystem. Die Smart System genannte Verbindung zwischen Motor, Akku, Bordcomputer und Smartphone soll zusätzliche Möglichkeiten für Aktivitätsttracking und benutzerdefinierte Funktionen bieten.

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Die neue App namens Ebike Flow wird für iOS und Android kostenlos zur Verfügung gestellt und lässt sich per Bluetooth mit dem Pedelec verbinden. So können Updates eingespielt und Daten mit der Cloud von Bosch synchronisiert werden. Funktionen wie ein elektronisches Fahrradschloss sind zunächst kostenlos, aber der Geschäftsleiter von Bosch eBike Systems, Claus Fleischer, schloss In-App-Käufe für die Zukunft nicht aus.

Die ersten Komponenten, die mit dem Smart System zusammenarbeiten, sind die Performance CX Drive Unit, ein 85 Newtonmeter starker Motor sowie ein neuer Akku und der Bordcomputer Kiox 300. Der Akku ist mit 750 Wattstunden dimensioniert und passt nicht an ältere Pedelecs. Der Bordcomputer ist ebenfalls nicht mit vorhergehenden Halterungen kompatibel.

Das Smart System ergänzt so das bestehende Bosch-Ökosystem, ohne sich darin zu integrieren: die Ebike-Connect App, der Nyon-Bordcomputer und COBI sind nicht damit verbunden.

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Dafür funktioniert es mit Apple Health und auch andere App-Anbieter sollen in Zukunft eine Schnittstelle bekommen.

Für 2022 ist weitere Hardware geplant: Das sogenannte ConnectModule soll nachrüstbar sein und Tracking sowie Diebstahlschutz durch einen Alarm bieten. Boschs E-Bike-Spartenchef Claus Fleischer äußerte sich in diesem Zusammenhang auch zu den aktuellen Lieferproblemen bei IT-Komponenten für Pedelecs: So sei Bosch bislang noch nicht in größerem Umfang betroffen gewesen, ein solches Szenario sei jedoch nicht auszuschließen.

  • Die App Ebike Flow soll die Komponenten verbinden. (Bild: Bosch)
  • Bordcomputer-, Akku- und Motordaten will Bosch in der Cloud aufbereiten. (Bild: Bosch)
  • Der Kiox 300 ist der erste Bordcomputer, der mit dem neuen System arbeitet. (Bild: Bosch)
Die App Ebike Flow soll die Komponenten verbinden. (Bild: Bosch)
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Wohl auch aus diesem Grund gab es keine genaueren Angaben über die voraussichtliche Verfügbarkeit der neuen Produkte. Die Pedelec-Hersteller können die Komponenten schon integrieren, erste E-Bikes mit dem Smart System sind aber nicht vor Jahresende zu erwarten.

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Brian Kernighan 02. Sep 2021

Rohloff ist von mtb tauglich. Spielt beim E-Bike überhaupt keine Rolle. Die sind immer...

jo-1 02. Sep 2021

Na - da bin ich ausnahmsweise mal froh das alte System zu haben. Weder Motor noch...

Drumma_XXL 01. Sep 2021

Sicherlich machen die Kohle damit aber Fahrräder die an sich total unpraktisch sind und...

Der Spatz 01. Sep 2021

Die Ladegeräten laden alle drei (2,4,6A) eigentlich immer bis voll. Am Ende eventuell...



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