Abo
  • Services:

Connect Netztest: Vodafone erklärt schlechtes Testergebnis mit "Router-Bug"

Nur Platz 5 im Netztest von Connect für Vodafone. Der Kabelnetz-Betreiber gibt einem Firmwarebug die Schuld.

Artikel veröffentlicht am ,
Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter
Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone führt sein schlechtes Ergebnis mit Platz 5 im Festnetztest der Connect auf vorübergehende Einschränkungen zurück. Vodafone-Sprecher Volker Petendorf sagte Golem.de auf Anfrage: "Der Test spiegelt auch wider, dass wir während des Testzeitraums vorübergehende Einschränkungen beim gleichzeitigen Down- und Uploaden hatten. Dieses wird kurzfristig behoben."

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Der Test zeige auch, dass Vodafone sich in Bereichen wie dem Streaming und Web-TV-Diensten noch verbessern müsse. Vodafone greife alle Hinweis aus dem Test auf und leite daraus gezielte Optimierungsmaßnahmen ab. "Zudem treibt Vodafone die Segmentierung des Kabelnetzes unvermindert weiter und beschleunigt den Ausbau seines Kabelglasfasernetzes, um das Surf-Erlebnis für seine Kunden weiter zu verbessern", erklärte Petendorf.

Zur Abwertung führte im Test vor allem ein Bug in der aktuellen Firmware der von Vodafone genutzten Router. Dieser sei aufgrund der parallelen Einführung des neuen Turbolader-Features entstanden. Der Fehler in der Firmware verursachte während des Tests Geschwindigkeitseinbußen beim Download bei gleichzeitig durchgeführten Downloads und Uploads. Mit einer in Kürze verfügbaren neuen Firmware würden bei parallelen Up- und Downloads auch wieder die schnellsten Geschwindigkeiten in allen Tarifen möglich.

Vodafone ist mit seinen VDSL- und Kabelnetzzugängen im Connect-Test nur Fünfter geworden. Schlechte Ergebnisse gab es bei den Upload- und Download-Messungen und Probleme im Kabel: Bei Anschlüssen mit 400/25 und 500/50 MBit/s fiel eine häufige Unterschreitung der zugesicherten Datenrate auf. Damit kam Vodafone auf 392 Punkte und somit nur auf Platz 5.

Petendorf betont jedoch, dass Vodafone dennoch das Qualitätsurteil Gut erhalten habe. Als einziger Anbieter habe Vodafone in allen durchgeführten Tests Download-Geschwindigkeiten von mindestens 90 Prozent der maximal möglichen Geschwindigkeit von bis zu 500 Megabit pro Sekunde erreicht.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  4. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Sylvanis 06. Jul 2018

Also ich selber bin seit 2015 bei Vodafone mit 50er VDSL in München. Bis auf ein techn...

Anonymer Nutzer 05. Jul 2018

Ich hatte 30/10 Mbit/s, die Telekom wollte mir dann aber plötzlich nur noch 16/1 Mbit/s...

SanderK 05. Jul 2018

Warum auch nicht. Meinst die Überlasten jetzt schnell alles, damit es schlechter ist...

SanderK 05. Jul 2018

Ist regional Stark unterschiedlich. Ist bei DSL aber auch so, nicht nur von Anbieter zu...

theFiend 05. Jul 2018

Lies in den anderen größtern Thread hier zum Thema rein, dann weisst es...


Folgen Sie uns
       


Nuraphone Kopfhörer- Test

Der Nuraphone bietet einen automatischen Hörtest, der den Frequenzgang des Kopfhörers je nach Nutzer unterschiedlich einstellt. Die Klangqualität des ungewöhnlichen Kopfhörers hat Golem.de im Test überzeugt.

Nuraphone Kopfhörer- Test Video aufrufen
Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

    •  /