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Ciscos Heimrouter brauchen mit neuer Firmware einen Cloud-Dienst.
Ciscos Heimrouter brauchen mit neuer Firmware einen Cloud-Dienst. (Bild: Cisco/Screenshot: Golem.de)

Connect Cloud: Cisco will mit Heimroutern seine Nutzer kontrollieren

Ciscos Heimrouter brauchen mit neuer Firmware einen Cloud-Dienst.
Ciscos Heimrouter brauchen mit neuer Firmware einen Cloud-Dienst. (Bild: Cisco/Screenshot: Golem.de)

Mit einem neuen Firmwareupdate für die hochpreisigen Cisco-Router wird die Nutzung von Connect Cloud zur Pflicht. Das Problem sind die US-Nutzungsbedingungen des Cloud-Dienstes: Urheberrechtsverletzungen oder das Verschicken von Spam könnten den Zugang kosten.

In den US-Nutzungsbedingungen für Cloud Connect sind zum Teil sehr weitreichende Einschränkungen für Nutzer der Smart-Wifi-Router aufgelistet. Wer sich nicht daran hält, kann seinen Cloud-Connect-Zugang verlieren, der aber für die neue Routerfirmware einiger Geräte benötigt wird. Die Nutzungsbedingungen erwähnen explizit die kalifornische Gesetzgebung für Nutzer außerhalb der USA, wenngleich lokale Gesetze Vorrang haben.

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Derart mit viel Bedacht und langer Vorbereitungszeit geschriebene Dokumente zeigen, wo eine Firma prinzipiell hin will. Inwiefern Cisco die Nutzungsbedingungen in der Praxis umsetzt, ist aber unklar. Das dürfte eher unwahrscheinlich sein, da ein rigoroses Durchsetzen der Regeln wohl ziemlich viele Nutzer aufschreien lassen würde. Möglicherweise will Cisco auch einfach nur seinen Cloud-Service, der eine Konfiguration der Geräte beinhaltet, rechtlich absichern.

In den Nutzungsbedingungen wird den Anwendern einiges verboten. Der Nutzer muss im Einklang der Gesetze handeln und darf den Connect-Cloud-Service explizit nicht für Pornografie, Angriffe auf die Privatsphäre anderer oder Urheberrechtsverletzungen benutzen. Sonst ist der Zugang weg.

Der Nutzer darf auch keinen Spam oder Viren verschicken, was insbesondere dann unangenehm wird, wenn der Nutzer gar nicht weiß, dass er einen verseuchten Rechner betreibt. Cisco behält sich das Recht vor, den Zugang zu beenden und wird auch kein Geld erstatten. Das kann ohne vorherige Warnung passieren. Die Ironie dabei: Wer beispielsweise professionell mit Spam oder Viren arbeitet, also in einer Sicherheitsfirma oder als Administrator einer Firma, darf die betroffenen Cisco-Router grundsätzlich nicht einsetzen.

In den USA wurde das Firmwareupdate, das einem Cloud Connect aufzwingt, bei Nutzern, die das Autoupdate in den Smart-Wifi-Routern EA2700, 3500 und 4500 aktiviert hatten, automatisch installiert. Dafür hat sich Cisco bereits letzte Woche entschuldigt und offenbar die Verteilung erst einmal eingestellt. Außerdem gibt es eine Anleitung, wie die Installation rückgängig gemacht werden kann.


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SaSi 06. Jul 2012

...die meisten router bieten doch ein ex- und importieren der konfig. mittels datei. wozu...

SaSi 06. Jul 2012

scheuklappen? es ist ein übel, aber bequemlichkeit geht meist vor sicherheit. wenn ihr so...

Cisco Home... 05. Jul 2012

Cisco nimmt diese Kritik sehr ernst und entschuldigt sich bei seinen Kunden für die...

Zeiram 05. Jul 2012

Bei bestimmten Typen von Linksys kann man die Firmware ohne Probleme gegen Alternativen...

mawkeye 05. Jul 2012

- 5 Stunden - Protestwelle gegen diese Änderung anläuft. - 12 Stunden - DDOS-Angriffen...



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