Abo
  • IT-Karriere:

Congstar: Prepaid-Tarif erhält mehr Datenvolumen

Nach den Vertragstarifen sind jetzt die Prepaid-Tarife dran. Die Telekom-Tochter Congstar stockt das ungedrosselte Datenvolumen für die Optionen des Prepaid-Tarifs "Wie ich will" auf und erhöht die maximal mögliche Geschwindigkeit.

Artikel veröffentlicht am ,
Congstar erweitert Prepaid-Tarif.
Congstar erweitert Prepaid-Tarif. (Bild: Congstar)

Die Prepaid-Tarife von Congstar verändern sich. Ab dem 8. September 2017 erhalten Neu- und Bestandskunden zum Teil mehr ungedrosseltes Datenvolumen zum gleichen Preis. Die Anpassung gilt für die Optionen des Prepaid-Tarifs "Wie ich will". Kunden können sich den eigenen Tarif dabei frei zusammenstellen.

Tarif flexibel zusammenstellen

Stellenmarkt
  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam
  2. Bechtle Onsite Services GmbH, Hechingen

Im Basistarif kostet jede angefangene Telefonminute und jede SMS 9 Cent, der Kunde kann aber Telefoneinheiten, SMS-Kontingente oder ungedrosseltes Datenvolumen dazubuchen. Die Preisgestaltung und Leistungen bei den Telefon- und SMS-Paketen bleiben unverändert. Congstar nutzt das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom.

Das gilt auch für die kleinste mobile Datenflatrate mit einem ungedrosselten Datenvolumen von 100 MByte, die weiterhin für 30 Tage 2 Euro kostet. Das nächstgrößere Paket für 4 Euro für einen 30-Tage-Zeitraum umfasst künftig 400 MByte; bisher sind es 300 MByte. Deutlich aufgestockt wurde das maximal buchbare ungedrosselte Datenvolumen bei gleichem Preis. Für weiterhin 8 Euro gibt es für 30 Tage ein ungedrosseltes Datenvolumen von 1 GByte, bisher sind es 500 MByte.

Datenvolumen verdoppeln

Die maximal mögliche Geschwindigkeit erhöht sich ebenfalls. Bisher erhielten Congstar-Kunden maximal 7,2 MBit/s, künftig sind es bis zu 21 MBit/s. Weiterhin ist die LTE-Nutzung in den Tarifen nicht enthalten. In allen Datenflatrate-Optionen kann gegen eine Zahlung von 5 Euro für 30 Tage das Datenvolumen verdoppelt werden. Dabei wird auch die maximal mögliche Geschwindigkeit erhöht.

Wer also beispielsweise die 1 GByte bucht, erhält für insgesamt 13 Euro für 30 Tage eine ungedrosselte Datenflatrate von 2 GByte bei einer maximalen Geschwindigkeit von 42 MBit/s. Diese Nachbuch-Option gibt es bisher schon, aber damit sind bisher maximal 1 GByte Datenvolumen bei maximal 14,4 MBit/s möglich.

Neue Musikoption

Congstar-Kunden erhalten die Möglichkeit, direkt den Musik-Streaming-Dienst Tidal in der Premium-Variante vergünstigt zu buchen. Congstar-Kunden zahlen 8,99 Euro im Monat statt regulär 9,99 Euro. Zur Markteinführung können Congstar-Kunden Tidal sechs Monate kostenlos nutzen. Ab Mitte September 2017 kann Tidal auch direkt von Kunden gebucht werden, die eine SIM-Karte von Ja-Mobil oder Penny-Mobil nutzen - inklusive der kostenlosen Nutzungszeit. Die Musikoption ist dabei monatlich kündbar.

Eine Besonderheit des Prepaid-Tarifs von Congstar ist die kostenlos zubuchbare Messaging-Option: Ohne Aufpreis erhalten die Kunden ein Datenvolumen von 1 GByte im Monat. Dieses ist allerdings mit einer Geschwindigkeit von 32 KBit/s im Up- und Download vergleichsweise langsam. Falls das Datenvolumen von 1 GByte aufgebraucht ist, geht die Geschwindigkeit weiter zurück auf 2 KBit/s.

Im August 2017 hatte Vodafone mit Callya Flex dem Vorbild von Congstar nachgeeifert, unterscheidet sich in einigen Details aber vom Congstar-Angebot.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,40€
  2. 14,95€
  3. 4,99€

BLi8819 15. Sep 2017

7 Euro sind mir zu viel. Ich zahle derzeit 4 bis 5 Euro im Monat. Nicht jeder braucht...

BLi8819 15. Sep 2017

Immer schön, wenn User hier die Baumstruktur nicht verstehen.

BLi8819 13. Sep 2017

Ja, aber das brauche ich eben nicht. Daher ist die Aussage, dass "Jeder Tarif ohne LTE...

Anonymer Nutzer 07. Sep 2017

Sagt wer?

arrrghhh.... 06. Sep 2017

ist das schlechteste aller Anbieter im Markt. Genau das wird da bei Congstar verwurstet...


Folgen Sie uns
       


Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht

Ein 3D-Drucker für die Industrie: Das Fraunhofer IWU stellte auf der Hannover Messe 2019 einen 3D-Drucker vor, der deutlich schneller ist als herkömmliche Geräte dieser Art.

Schneller 3D-Drucker vom Fraunhofer IWU - Bericht Video aufrufen
Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
  2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  3. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern
  2. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus
  3. Volkswagen Über 10.000 Vorreservierungen für den ID.3 in 24 Stunden

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

    •  /