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Configuration Management Tools: Ansible, Chef, Puppet und Saltstack im Vergleich

Die vier bekanntesten Tools zum Configuration Management unterscheiden sich in Konzept, Sprache und Details. Wann setzt man welches am besten ein?

Artikel von Boris Mayer veröffentlicht am
Viele Server zu konfigurieren ist aufwendig, zum Glück gibt es Tools dafür.
Viele Server zu konfigurieren ist aufwendig, zum Glück gibt es Tools dafür. (Bild: Pixabay)

Ein einzelner Server ist per Hand schnell aufgesetzt. Auch die Betreuung von einem oder zwei Servern mit Updates oder Konfigurationsänderungen aus Sicherheitsgründen oder weil eine andere Funktionalität gewünscht ist, ist kein Problem. Müssen jedoch zahlreiche Maschinen betreut und immer wieder neue Server hinzugefügt und neu eingerichtet werden, wird das schnell mühsam und fehleranfällig.

Inhalt:
  1. Configuration Management Tools: Ansible, Chef, Puppet und Saltstack im Vergleich
  2. Stärken und Schwächen von Ansible und Chef
  3. Vor- und Nachteile von Puppet und Saltstack
  4. Welches Konfigurationsmanagement-Tool ist das beste?

Beim Aufsetzen von zehn neuen Servern, die einzeln mit einer vorgegebenen Basiskonfiguration versehen werden, kann leicht bei einem davon ein Schritt vergessen werden, während der Konfiguration können Tippfehler passieren oder eine Option wird auf den falschen Wert getoggelt. Zudem geht die Übersicht verloren, und niemand weiß mehr genau, was wo auf welcher Maschine eigentlich läuft oder auch nur installiert ist. Einzeladministration skaliert einfach schlecht.

An dieser Stelle kommen Ansible, Chef, Puppet und Saltstack ins Spiel. Sie sind Werkzeuge zum Configuration Management. Zu den Hauptaufgaben dieser Tools zählen: neue Server mit einer vorgefertigten Konfiguration aufsetzen und in einen Verbund eingliedern, Updates für alle Server bereitstellen und Konfigurationen global oder nur für eine Gruppe von Maschinen ändern. Zudem bieten sie eine Übersicht über den Stand der einzelnen Maschinen und den Fortschritt von ausgerollten Änderungen in einem Administrationsinterface.

Alle vier Tools sind Open Source. Im Ergebnis bieten sie Ähnliches, jedoch unterscheiden sie sich sehr in Konzeption, Benutzung, Konfiguration und Ausführung.

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Zudem verwnden die Softwarepakete kein einheitliches Vokabular. Zwar gibt es Ähnlichkeiten in der Namensgebung der einzelnen Teile in den Tools. Jedoch sind zum Beispiel Modules in Ansible etwas völlig anderes als Modules in Puppet und Roles in Salt etwas anderes als Roles in Ansible.

Dies erschwert die Entscheidung, welches der Tools für den eigenen Anwendungsfall das richtige ist. Denn man kann zwar in einer Anforderungscheckliste schreiben, dass das System über Modules verfügen soll und sowohl der Ansible-Spezialist als auch der Puppet-Berater machen ein Häkchen, allerdings bestätigen beide damit eine völlig unterschiedliche Funktionalität.

Hinzu kommt, dass die Werkzeuge in unterschiedlichen Szenarien ihre Stärken und Schwächen mehr oder weniger gut ausspielen können - und das in einem Ausmaß, dass manches Unternehmen sich für das eigene Datencenter sinnvoll dazu entscheiden könnte, zwei der Tools einzusetzen. Denkbar ist das für unterschiedliche Bereiche wie zum Beispiel Ausrollen, Updaten oder Konfigurieren oder um einen Teil des Serverparks über Ansible zu verwalten und den anderen Teil über Chef zu betreiben.

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Stärken und Schwächen von Ansible und Chef 
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VanCoding2 10. Sep 2020

Das ist schon richtig, Nix löst nicht alle Probleme. Gewisse löst es aber dermassen gut...

club-mate 10. Sep 2020

Blocks könnten hier vielleicht die Lösung sein: https://docs.ansible.com/ansible/latest...

ElZar 10. Sep 2020

OPSI ist eine tolle Lösung, aber für einen anderen Zweck. OPSI ist eine klassische...

ixs 09. Sep 2020

Klar, wenn man eigene Provider schreiben will oder wenn man Facter erweitern will etc...

DragonSGA 09. Sep 2020

Das ist einer von vielen Fehlern im Artikel. Leider ist der komplette Ansible Teil mehr...


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