• IT-Karriere:
  • Services:

Der Compute-Vorteil mit neuen Ideen

Mit der Programmierung solcher Plattformen kennt sich der deutsche Entwickler gut aus: Lange vor Confetti schrieb Engel mit an der Engine des technisch sehr ambitionierten Söldner: Secret Wars und war danach eine halbe Dekade als führender Grafikprogrammierer bei Rockstar in San Diego angestellt. Er entwickelte dort die RAGE (Rockstar Advanced Game Engine) mit, diese wird in Spielen wie Midnight Club LA und Grand Theft Auto 4 eingesetzt. Vor der Gründung von Confetti half Engel noch mit, die RAGE fit für Direct3D 11 und somit bereit für die PC-Version von Max Payne 3 zu machen.

Stellenmarkt
  1. Institut für angewandte Gesundheitsforschung Berlin, Berlin
  2. Schock GmbH, Regen

Direct3D ist ein Teil von DirectX, auch die Directcompute-Schnittstelle zählt zu Microsofts API-Sammlung. Wolfgang Engel hat seit 2006 den Status eines Most Valuable Professional (MVP) für das Thema DirectX, er ist Autor der Buchreihen ShaderX sowie GPU Pro - von Letzterem erscheint bald der fünfte Band -, zudem unterrichtet der Deutsche an der UCSD und hält Reden auf Konferenzen. Auf der Korea Games Conferenz 2013 beispielsweise führte Wolfgang Engel aus, welche Aspekte er an einer modernen Postprocessing-Lösung für wichtig erachtet.

Von RGB nach XYZ nach RGB

Statt eine Dynamikkompression für das komplette HDR-Bild durchzuführen und sich auf den RGB-Farbraum zu beschränken, plädiert der Grafikprogrammierer auf eine selektive Anpassung des Kontrastumfangs sowie die Nutzung des XYZ-Farbraums, im Deutschen besser als CIE-Normvalenzsystem bekannt. Letzteres beinhaltet nicht nur Chrominanz, sondern auch die Helligkeit (Luminanz) und deckt somit alle wahrnehmbaren Farben ab.

Die im Y-Kanal gespeicherten Helligkeitswerte verringern den Rechenaufwand, da nur dieser die Berechnung der Dynamikkompression durchlaufen muss. Weiterhin kann die Luminanz mit der Gamma-Korrektur pro Pixel verknüpft werden, wodurch beide Techniken miteinander statt gegeneinander arbeiten.

  • Blackfoot Blade nutzt Pixel Puzzle, zudem bietet das DX11-Spiel einen Deferred Renderer. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Mit Tiefenunschärfe, auf Englisch Depth of Field, wirkt das Spiel realistischer ... (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... als ohne den mittlerweile populären Effekt, der per Direct Compute berechnet wird. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ausgehend von diesem Basisbild ohne Effekte ... (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... kommen HDR samt Tone-Mapping ... (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... sowie Bloom ... (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • und Tiefenunschärfe hinzu. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Pixel Puzzle simuliert auch skotopisches Sehen. Bei Nacht wirken dunkle Bereiche bläulich und Farben ausgewaschen.  (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ein Filter ahmt eine analoge Kamera nach. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Völlig überdrehte Sättigung per Postprocessing (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Mit Tiefenunschärfe, auf Englisch Depth of Field, wirkt das Spiel realistischer ... (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)

All diese Expertise steckt in Pixel Puzzle: "Da wir alles in Compute implementiert haben, ist unsere Pipeline schneller als die meisten Postprocessing-Lösungen. Compute gibt uns ungefähr 30 Prozent kürzere Frametimes verglichen mit einer Implementierung mit dem Grafik-API", erklärt der Confetti-Chef. "Der Vorteil von Compute ist das Zusammenfassen von Render Targets, wodurch Speicherbandbreite gespart wird. Zudem hat man mit Compute direkten Zugriff auf den GSM-Cache [Anm. d. R.: ein Speicherbereich ab D3D10]. Damit können Algorithmen für diesen Cache angepasst und substanziell effizienter gestaltet werden."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Confetti: Ein Puzzle aus bunten PixelnSchwarzfuß-Hubschrauber für die nächste Generation 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-82%) 11,00€
  2. 44,99€
  3. 7,99€

Eheran 23. Okt 2013

Habe es gestern nochmal bei schönstem Wetter nachvollzogen. Und du hast durchaus recht...

shazbot 22. Okt 2013

Max Payne 3 war voller Fehler und guter Dinge. beim Gameplay kam das Spiel fast ohne...

Moe479 22. Okt 2013

tja bleibt die frage ob golem soetwas offensichtlich nötig hat, nicht besseres zu...

Anonymer Nutzer 21. Okt 2013

Sag niemals nie. Stell dir vor deine Spielfigur kriegt einen Schlag auf dem Kopf und...

Eheran 21. Okt 2013

Mal ernsthaft: Wenn, dann ist Schärfentiefe ein Maß. So wie Meter. Tiefenschärfe hingegen...


Folgen Sie uns
       


Drohnenflug am Strand mit Google Earth Studio - Tutorial

Wir zeigen im kurzen Tutorial, wie man in Earth Studio eine einfache Animation erstellt.

Drohnenflug am Strand mit Google Earth Studio - Tutorial Video aufrufen
Sysadmin Day 2020: Du kannst doch Computer ...
Sysadmin Day 2020
Du kannst doch Computer ...

Das mit den Computern könne er vergessen, sagte ihm das Arbeitsamt nach dem Schulabschluss. Am Ende wurde Michael Fischer aber doch noch Sysadmin, zur allerbesten Sysadmin-Zeit.
Ein Porträt von Boris Mayer


    Campus Networks: Wenn das 5G-Netz nicht jeden reinlässt
    Campus Networks
    Wenn das 5G-Netz nicht jeden reinlässt

    Über private 4G- und 5G-Netze gibt es meist nur Buzzwords. Wir wollten von einer Telekom-Expertin wissen, was die Campusnetze wirklich können und was noch nicht.
    Von Achim Sawall

    1. Funkstrahlung Bürgermeister in Oberbayern greifen 5G der Telekom an
    2. IRT Öffentlich-rechtlicher Rundfunk schließt Forschungszentrum
    3. Deutsche Telekom 5G im UMTS-Spektrum für die Hälfte der Bevölkerung

    Ryzen 7 Mobile 4700U im Test: Der bessere Ultrabook-i7
    Ryzen 7 Mobile 4700U im Test
    Der bessere Ultrabook-i7

    Wir testen AMDs Ryzen-Renoir mit 10 bis 35 Watt sowie mit DDR4-3200 und LPDDR4X-4266. Die Benchmark-Resultate sind beeindruckend.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Renoir Asrock baut 1,92-Liter-Mini-PC für neue AMD-CPUs
    2. Ryzen 4000G (Renoir) AMD bringt achtkernige Desktop-APUs mit Grafikeinheit
    3. AMD Ryzen Threadripper Pro unterstützen 2 TByte RAM

      •  /