Conect für B-52: Boeing stattet 60er-Jahre-Bomber mit Farbdisplays aus
Eines der ältesten noch einsatzbereiten Militärflugzeuge wird mit moderner Technik ausgestattet. Boeings B-52 Stratofortress(öffnet im neuen Fenster) erhält das hauseigene Conect-System. Conect steht für Combat Network Communications Technology. Es ist also ein militärisches Upgrade der alten B52-Flotte. Der erste modernisierte Bomber wurde der US Air Force bereits Mitte Mai 2014 übergeben(öffnet im neuen Fenster) und soll mit dem Upgrade für die nächsten Jahrzehnte einsatzbereit bleiben.
Der strategische Bomber ist bereits seit den 1950ern im Einsatz und gehört trotz seines Alters zu den wichtigen Bestandteilen der US-Streitkräfte. Die USAF betreibt allerdings nur noch das Modell B-52H(öffnet im neuen Fenster), das in den 1960er Jahren gebaut wurde. Aus Sicht der 1960er Jahre sind die Verbesserungen enorm, und so betont Boeing in seiner eigenen Mitteilung kurioser-, aber doch passenderweise, dass die LC-Displays Farben darstellen können. Echtzeitdaten für Einsätze werden über sich bewegende Karten gelegt.
Jeder Arbeitsplatz im Flugzeug ist vernetzt mit einem nicht näher spezifizierten High-Speed-Netzwerk. Außerdem gibt es ein digitales internes Kommunikationssystem. Conect soll die Grundlage für zukünftige Upgrades bieten. Die derzeitige Planung sieht vor, den B-52-Bomber noch bis in die Mitte dieses Jahrhunderts fliegen zu lassen. Der erste B-52-Bomber wurde mit der Technik testweise bereits 2010 ausgestattet(öffnet im neuen Fenster). Für ein IT-System ist das eine lange Entwicklungszeit, insbesondere, da der Auftrag der Ausrüstung mit Conect bereits 2005(öffnet im neuen Fenster) an Boeing gegeben wurde.
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