• IT-Karriere:
  • Services:

Concur: SAP zahlt 6,5 Milliarden Euro für Zukauf

SAP hat die größte Übernahme in seiner Firmengeschichte angekündigt. Concur in den USA bietet Software für das Management von Geschäftsreisen.

Artikel veröffentlicht am ,
Am SAP-Hauptsitz
Am SAP-Hauptsitz (Bild: Thomas Lohnes/Getty Images)

SAP will über seine US-Tochter den Hersteller von Reise- und Reisekostenmanagement-Software Concur Technologies für 6,5 Milliarden Euro kaufen. Das gab das Unternehmen am Abend des 18. September 2014 bekannt. Das ist die bisher teuerste Übernahme in der Firmengeschichte.

Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Köln
  2. a+s Dialoggroup GmbH, verschiedene Standorte (Home-Office möglich)

Die Reise-Software wird im Abo-Modell in der Cloud angeboten. Für die Übernahme nimmt SAP Kredite von über sieben Milliarden Euro auf. Concur selbst werde mit rund 6,5 Milliarden Euro bewertet, dazu kommen Schulden des Unternehmens.

Concur hat nach Angaben von SAP rund 23.000 Kunden, 4.200 Beschäftigte und 25 Millionen aktive Nutzer in 150 Ländern auf dem Markt für Geschäftsreisen.

Der Verwaltungsrat von Concur habe der Akquisition zugestimmt. Der Abschluss wird für das vierte Quartal 2014 oder das erste Quartal 2015 erwartet. Zustimmen müssen noch die Concur-Aktionäre und die Kartellbehörden.

Bill McDermott, Vorstandschef der SAP, sagte: " Mit Ariba, Fieldglass und Concur ist SAP klar der führende Anbieter für Geschäftsnetzwerke." Concur sei netzwerkbasiert und ermögliche Reisenden den Zugriff auf kontextbezogene Anwendungen über jedes mobile Endgerät.

Concur hat eine Plattform entwickelt, um im Bereich Geschäftsreisen tätige Unternehmen zu verknüpfen, wie etwa Fluglinien, Hotels und Mietwagenzentralen. SAP wird seine Anwendungen für Reise- und Reisekostenmanagement in die Produkte von Concur integrieren.

Gemeinsam würden die beiden Unternehmen mehr als 50 Millionen Anwender in der Cloud haben. Gemessen am Umsatz werde SAP damit der zweitgrößte Cloud-Anbieter. Im Jahr 2012 übernahm SAP den Personalsoftwarehersteller Successfactors für 3,4 Milliarden US-Dollar und die B2B-Handelsplattform Ariba für 4,3 Milliarden US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 22,99€
  2. (u. a. Fallout 76 für 14,99€, Fallout 4: Game of the Year Edition für 16,99€, Fallout 4 VR...
  3. FIFA 21 Standard Edition PS4 (inkl. kostenlosem PS5-Upgrade) für 55€, FIFA 21 Standard Edition...

Eheran 20. Sep 2014

Nach langem warten frag ich jetzt einfach mal: Was genau bieten die an, dass diese Firma...


Folgen Sie uns
       


Bauen: Ein Hochhaus aus Holz für Hamburg
Bauen
Ein Hochhaus aus Holz für Hamburg

Die weltweite Zementherstellung stößt jährlich mehr CO2 aus als der Luftverkehr. Ein nachwachsender Rohstoff soll Bauen umweltfreundlicher machen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Transformation Söder will E-Auto-Gutschein beim Kauf von Verbrennern
  2. Kohlendioxidabscheidung Norwegen fördert Klimaschutzprojekt mit 1,5 Milliarden Euro
  3. Rohstoffe Kobalt-Kleinbergbau im Kongo soll besser werden

Star Trek Discovery: Harte Landung im 32. Jahrhundert
Star Trek Discovery
Harte Landung im 32. Jahrhundert

Die dritte Staffel von Star Trek: Discovery nutzt das offene Ende der Vorgängerstaffel. Sie verspricht Spannung - etwas weniger Pathos dürfte es aber sein.
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Star Trek Prodigy Captain Janeway spielt in Star-Trek-Cartoonserie mit
  2. Paramount Zukunft für Star-Trek-Filme ist ungewiss
  3. Streaming Star Trek Discovery kommt am 15. Oktober zurück

Artemis Accords: Mondverträge mit bitterem Beigeschmack
Artemis Accords
Mondverträge mit bitterem Beigeschmack

"Sicherheitszonen" zum Rohstoffabbau auf dem Mond, das Militär darf tun, was es will, Machtfragen werden nicht geklärt, der Weltraumvertrag wird gebrochen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Artemis Nasa engagiert Nokia für LTE-Netz auf dem Mond

    •  /