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Klemens Krause ist der Herr der Rechner im Computermuseum der Uni Stuttgart.
Klemens Krause ist der Herr der Rechner im Computermuseum der Uni Stuttgart. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mechanische Probleme sind häufiger als elektronische

Das ein 60 Jahre alter Rechner überhaupt noch funktioniert, ist dabei bereits eine Einsicht, die zumindest uns Ehrfurcht einflößt. Bei derartig alten Computern sind meist weniger fehlerhafte elektronische Bauteile das Problem, sondern mechanische Komponenten. "Bei den alten Rechnern müssen wir häufig mechanische Bauteile ersetzen, beispielsweise Riemen oder aufgelöste Kunststoffteile", sagt Krause. Die Röhren sind hingegen beim ausgestellten LGP-30 bisher kein Problem: Von den zum Ersatz bereitstehenden Spezialröhren musste Krause in den vergangenen Jahren nur eine verwenden.

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  • Ein Gang des Computermuseums der Universität Stuttgart. Rechts eine Reihe von PDP-8-Computern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Alle Rechner im Museum funktionieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Sammlung besteht aus alten Computern öffentlicher Einrichtungen wie auch aus privaten Spenden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display des LGP-30, einem Rechner aus dem Jahr 1958. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zur Sammlung gehören auch kleinere Rechner und Experimentierboards, hier rechts auf dem Tisch zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein PC von HP mit "Touch"-Display: Per Infrarotschranke wird die Position des Fingers mehr oder weniger akkurat erkannt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein tragbarer IBM 5120, auf dem Sokoban läuft. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • An Commodore-Pet-Computern mangelt es dem Museum nicht - diese Geräte werden häufig gespendet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Zilog-Z80-basierter Computer des japanischen Herstellers SORD (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Schaltpult der IBM 1130 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein PDP-8 von DEC (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Tastatur der IBM 1130 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Computer von Wang (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • IBMs Modell 5100 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Reihe an unterschiedlichen PDP-Modellen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Museum hat auch eine Ecke mit Apple-Computern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Unter den Apple-Geräten befindet sich auch ein Lisa, der mit einem damaligen Verkaufspreis von 20.000 DM grandios gescheitert ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Eingabefeld eines PDP-11 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der PDP-11 von DEC (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Computer von Philips mit Eingabe-Switches (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Bandlaufwerk eines PDP-11 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dieses Bandlaufwerk wird ebenfalls von einem PDP-11 genutzt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der PDP-8/L war eine kompaktere Variante des PDP-8. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Rechner von Raytheon (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf dem LAB-8/E von DEC lässt sich Space Wars spielen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein LAB-8/E von DEC (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Museum der Uni Stuttgart hat auch eine umfangreiche Sammlung an Tischrechnern mit Nixi-Röhren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Friden Flexowriter, das Ein- und Ausgabegerät des LGP-30 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Verschiedene Platinen des PDP-Systems (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Links im Bild eine PDP-Platine, rechts ein Steckmodul des LGP-30 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Röhren des LGP-30 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Flexowriter ist eine von Friden umgebaute IBM-Schreibmaschine. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über die Schreibmaschine wird mit dem LGP-30 kommuniziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Programme werden per Lochkarten in den LGP-30 eingeben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Programmsammlung für den LGP-30 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf einem Monitor mit Lichtgriffel-Steuerung kann ein Mondlandespiel gespielt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Spiel läuft auf einem der PDP-Rechner. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Museumsdirektor Klemens Krause legt einen Lochstreifen in den LAB-8/E ein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Terminal TEK 4015 von Tektronix bot bereits vor über 30 Jahren eine Auflösung von  4.096 x 3.072 Bildpunkten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein analoger Computer von Telefunken (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Verschiedenste Rechner im Computermuseum der Universität Stuttgart (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Osborne 1 gilt als der erste erfolgreiche tragbare Computer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Rechner von MGB mit Einzeilendisplay (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Museumsdirektor Klemens Krause am Schaltpult der IBM 1130 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zur Sammlung in Stuttgart gehören auch teilweise sehr alte und wertvolle Rechenmaschinen, wie etwa die kleine Curta links unten am Bildrand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Modul eines Zuse Z22 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Librascope LGP-30 steht direkt im Eingangsbereich des Museums. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein VT/78 von DEC (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Eine Reihe an unterschiedlichen PDP-Modellen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Dem Computermuseum der Uni Stuttgart mangelt es nicht an Neuzugängen: Unter den ausgestellten Rechnern befinden sich zahlreiche Geräte anderer wissenschaftlicher Einrichtungen des Landes Baden-Württemberg - wo sich Landeseigentum befindet, ist der Verwaltung im Prinzip egal, also kann es ruhig auch im Museum in Stuttgart stehen. So kommt es, dass Krause Rechner verschiedenster Fachhochschulen oder auch Stadtverwaltungen des Bundeslandes übergeben bekommen hat.

Auch international hat das kleine Museum der Universität mittlerweile Bekanntheit erlangt. In der Sammlung finden sich beispielsweise auch Rechner aus Newcastle. Auch Privatpersonen wenden sich an Krause und fragen, ob das Museum ihre alten Computer haben möchte. Krause selbst hat im Museum einen seiner privaten Rechner ausgestellt, einen PDP-8 von DEC.

Beim PDP-8 wird Klemens Krause nostalgisch

Beim Thema PDP-8 ist Krause voll in seinem Element, der Rechner gehört zu seinen Lieblingscomputern. Er hat früher selbst mit dem Gerät gearbeitet, auch heute scheint ihm die Bedienung leichtzufallen. Auch hier merken wir wieder: Einen PDP-8 im Computer History Museum zu sehen, ist weitaus weniger beeindruckend, als Klemens Krause dabei zuzuschauen, wie er in Stuttgart den Rechner über die Kippschalter an der Vorderseite programmiert und anschließend ein Programm startet.

Während wir uns die alten Computer in der Uni Stuttgart anschauen, entwickeln wir auch eine Vorstellung dessen, was Computernutzung noch vor 30, 40 Jahren für ein Aufwand war. Anwender und Entwickler standen bei der Bedienung eines Rechners, der beispielsweise nur 4.096 Worte à 12 Bit speichern konnte, vor Herausforderungen, die wir uns heute kaum noch vorstellen können. Speicherplatz war immer rar, leistungsfähige Computer gab es nur wenige. Zudem waren auch für einfache Operationen besonders in den 1960er und 1970er Jahren weitgehende Fachkenntnisse nötig - einfach anschalten und loslegen gab es zu dieser Zeit nicht.

 Anzahl der Geräte in der Sammlung: unbekanntIBM-Rechenanlage von 1968 funktioniert problemlos 

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mathew 15. Aug 2017

Nichts ... ! Andere Frage: Ist das belegt, dass Zuse deshalb seine Versuchsmodelle in Z...

Grimeton 08. Aug 2017

Fehlen noch die Hosenträger und der Bart :-P https://farm1.static.flickr.com/87...

Crass Spektakel 04. Aug 2017

Ich hab die Zeit selber miterlebt "als die Computer verständlich wurden". Ein typischer...

UserName-001 25. Jul 2017

Es gäbe da noch meinen Keller. ;-) Und das >> http://www.technikum29.de/

honna1612 25. Jul 2017

Piko os. Kommt aus mit 8 bit und paar kb ram. Das sollte ab den 1965 maschinen laufen. :D



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