Computerkonzern: Hewlett-Packard plant Aufspaltung

Der Computerhersteller Hewlett-Packard soll in zwei getrennte Bereiche aufgeteilt werden, um das schleppende PC-Geschäft aufzufangen. Die Sparte soll zusammen mit dem Druckergeschäft als eigene Einheit ausgegliedert werden.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Hewlett-Packard plant den Umbau des Konzerns.
Hewlett-Packard plant den Umbau des Konzerns. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Der US-Hardwarehersteller Hewlett-Packard (HP) steht offenbar vor der Aufspaltung. Wie das Wall Street Journal am Sonntag berichtete, sollen die Sparten für PC und Drucker in eine eigene Einheit ausgegliedert werden. Am Montag solle der Schritt offiziell bekannt gegeben werden, schrieb das Blatt unter Berufung auf Unternehmenskreise.

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Unternehmenschefin Meg Whitman versucht seit Jahren, HP neu auszurichten und weniger abhängig vom stark schrumpfenden PC-Geschäft zu machen. 2012 hatte Whitman deshalb die PC-Sparte mit dem profitableren Druckergeschäft verbunden und versucht, andere Sparten wie das Cloud-Geschäft auszubauen. Bislang hat sich die Umstrukturierung aber kaum ausgezahlt.

Im Geschäftsjahr 2013 hatte der Konzern mit dem PC- und Druckergeschäft 55,9 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz damit um 7,1 Prozent zurück. Im vergangenen Jahr wurde HP vom chinesischen Hersteller Lenovo als größter Computerhersteller der Welt abgelöst. Der Konzern hat derzeit einen Börsenwert von rund 66 Milliarden US-Dollar.

Weisler soll PC-Sparte leiten

Whitman würde nach einer Abspaltung Chairman der PC- und Druckersparte sowie CEO der separaten Sparte, die sich auf Hardware und Dienstleistungen für Unternehmen konzentriert. Dion Weisler soll demnach Vorstandschef des PC- und Druckergeschäfts werden.

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Bereits nach der erfolglosen Übernahme der britischen Softwarefirma Autonomy im Jahr 2011 hatte der Konzern über die Abspaltung des PC-Geschäfts nachgedacht, die Pläne aber auf Druck der Aktionäre später fallen gelassen. In den vergangenen Jahren hat der Hersteller zudem Tausende von Stellen gestrichen, um Kosten zu sparen.

Noch im vergangenen Jahr hatte HP Gespräche mit dem Datenspeicherkonzern EMC über einen möglichen Zusammenschluss geführt, die Verhandlungen aber letztlich abgebrochen. Erst am vergangenen Dienstag kündigte auch Whitmans früherer Arbeitgeber Ebay an, den Bezahldienst Paypal als eigenständiges Unternehmen ausgliedern zu wollen.

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