Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Computerhändler: Insolvente K&M Elektronik sucht Käufer und macht weiter

K&M Elektronik hofft, einen Käufer zu finden. Der vorläufige Insolvenzverwalter Volker Viniol lässt darum den Bestellbetrieb weiterlaufen. Das Verfahren soll Ende des Jahres eröffnet werden.
/ Achim Sawall
15 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Hauptsitz des Unternehmens (Bild: K&M Elektronik)
Hauptsitz des Unternehmens Bild: K&M Elektronik

Der insolvente Computerhändler K&M Elektronik will weitermachen, um einen Käufer für das Unternehmen zu finden. Das gab der vorläufige Insolvenzverwalter von der Rechtsanwaltskanzlei Viniol(öffnet im neuen Fenster) aus Stuttgart am 25. Oktober 2012 bekannt.

In einer Erklärung mit dem Titel "Kunden werden weiterhin beliefert" heißt es: "Die Geschäftsleitung und der vorläufige Insolvenzverwalter haben die Fortführung des Geschäftsbetriebs beschlossen. Ziel des Insolvenzverfahrens ist es, den Geschäftsbetrieb weiter zu stabilisieren und damit die Übernahme durch einen Investor und den Erhalt des Unternehmens zu ermöglichen."

Die Kunden würden weiterhin beliefert, so die Anwälte. Wegen des Antrags auf Insolvenz könne sich die Auslieferung der Waren in dieser Woche jedoch "um zwei bis drei Tage verzögern" . In der kommenden Woche würden "die Produktion und der Versand wie gewohnt weitergehen."

Geplant sei, das Insolvenzverfahren "um die Jahreswende zu eröffnen" , so Volker Viniol.

Das Unternehmen hat rund 220 Beschäftigte in Voll- und Teilzeit.

K&M-Elektronik-Vorstand Achim Mötting hatte am 22. Oktober 2012 beim Amtsgericht Stuttgart (3 IN 918/12) beantragt, das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung durchzuführen.

K&M Elektronik ist ein Handelsunternehmen mit Hauptsitz im baden-württembergischen Magstadt. Die Firma hat 33 Filialen in zehn Bundesländern und einen Internetversandhandel. Das Unternehmen wurde im März 1992 gegründet.


Relevante Themen