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Computergrafik: AMD erwartet Raytracing bei Ultra-Settings im Grafikmenü

Nicht nur Microsoft und Nvidia, sondern auch AMD beschäftigt sich intensiv mit Raytracing. Das Unternehmen erwartet schon bald erste Spiele mit dem Verfahren - auch dank Fortschritten bei neuronalen Netzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Älteres Bild aus einer Fertigungsanlage für AMD-Prozessoren
Älteres Bild aus einer Fertigungsanlage für AMD-Prozessoren (Bild: Carsten Koall/Getty Images)

Wir sollten uns schon mal darauf einstellen: Wer sich für Computer- und Spielegrafik interessiert, wird die nächstem Monate kaum um das Schlagwort Raytracing herumkommen. Nachdem Microsoft angekündigt hat, seine Schnittstelle DirectX um Raytracing zu erweitern, hat AMD auf der GDC 2018 in San Francisco mit Golem.de über seine Pläne gesprochen.

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Die wichtigste Botschaft: Natürlich beschäftigen sich auch die Ingenieure bei AMD mit dem Verfahren, das - stark vereinfacht - Lichtstrahlen mitsamt ihrem Mischungsverhalten und Spiegelungen nachbildet. Es sei kein Zufall, dass die eigentlich schon ältere Technologie jetzt vor dem Durchbruch stehe: In den vergangenen Monaten habe es Verbesserungen bei den für Raytracing verwendeten Algorithmen gegeben und außerdem Fortschritte beim Parallel Computing, also auf Seiten der Hardware.

Schon in den nächsten Monaten sei damit zu rechnen, dass Spieler mit sehr leistungsstarken Rechnern im Grafikmenü unter "Ultra" ein Kästchen mit "Raytracing" ankreuzen könnten. Das alles gilt aber (vorerst) nur für PCs. Auf Konsolen - AMD beliefert ja sowohl Sony mit der Playstation 4 als auch Microsoft mit der Xbox One mit Prozessoren - ist die Lage noch unklar, auf Nachfragen von Golem.de zu dem Thema wollte AMD nicht antworten, weil dafür ja die Plattformbetreiber zuständig seien.

Letztlich dürfte sich Raytracing aber auf allen Plattformen etablieren, weil es nicht nur schickere Grafik bietet, sondern nach Ansicht von AMD auch die Arbeit der Entwickler massiv vereinfachen dürfte. Statt Umgebungen mit aufwendigen, teils von Hand angelegten Verfahren wie Screen Space Ambient Occlusion (SSAO) oder mit Shadow Maps auszuleuchten, wäre die Sache mit der Brute-Force-Technologie Raytracing in wesentlich weniger Schritten erledigt.

Zumindest im Endkundenbereich würden dabei Verfahren zur Bildoptimierung auf Basis neuronaler Netze helfen, mit denen etwa unerwünschte Artefakte beim Skalieren beseitigt werden. Außerdem sei kaum damit zu rechnen, dass Raytracing sofort in seiner Reinform zum Einsatz käme, sondern vorerst wohl in Verbindung mit klassischer Rasterisierung.

Konkrete Ankündigungen zu Treibern und Hardware hat AMD noch nicht gemacht. Auf der GDC 2018 hat das Unternehmen offiziell Raytracing in Echtzeit auf Basis von Vulkan für seine quelloffene Rendering-Engine Prorender angekündigt, mit der Programme wie Maya oder Blender arbeiten.

Wichtig für Entwickler ist außerdem die neue, deutlich verbesserte Version 1.2 der ebenfalls quelloffenen Middleware Radeon Graphics Profiler, mit der Debugging deutlich vereinfacht und beschleunigt werden soll.



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freddx12 23. Mär 2018

Die Rx 400 und Rx 500 serien mit der Polaris Architektur sind aber auch nicht älter als...

xmaniac 22. Mär 2018

Das Video ist der Totale Fake. Das AO ist gebacken, das hatte schon mirrors Edge...

xmaniac 22. Mär 2018

Und du glaubst, Spiegelungen gäbe es bei Raytracing geschenkt? Nein, die muss man bei den...

xmaniac 22. Mär 2018

Mit Brute-Force Raytracing kommt man auch heute nicht weit. Brute-Force Raytracing hört...


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