Google: Bilderkennung samt Bedenklichkeitseinstufung

Die Stärke von Google ist seine Suchmaschine. Der Fokus auf das Web könnte auch der Grund sein, wieso Google bei seinem Computer-Vision-Service ein besonderes Augenmerk auf die Bedenklichkeitseinstufungen von Bildern legt. Eine mögliche Zielgruppe sind Betreiber von sozialen Netzwerken, die von Mitgliedern hochgeladene Fotos automatisch auf bedenkliche Inhalte wie sexuelle Inhalte, sexuelle Freizügigkeit oder Gewalt prüfen wollen.

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Google bietet zwei Cloud-Services für die Bildanalyse: Mit AutoML Vision können Bilder hochgeladen, gekennzeichnet und dann genutzt werden, um Machine-Learning-Modelle selbst zu trainieren. Hierzu stellt Google eine grafische Benutzeroberfläche zur Verfügung.

Somit ist dieser Cloud-Service vergleichbar mit dem Custom-Vision-Service von Microsoft. Neben Bildern können auch Videos für das Training verwendet werden (AutoML Video Intelligence).

Sowohl AutoML Vision als auch AutoML Video Intelligence befinden sich (noch) in einer Preview-Phase und sind somit bei Funktionsumfang und Qualität eingeschränkt. Die Dokumentation ist bisher sehr bescheiden. Es gibt oft nur kurze Beschreibungen, es fehlen Programmierbeispiele und es gibt mehrere Dead Links zu diversen API-Befehlen.

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Der zweite Bilderkennungsservice ist die Vision API, die ohne Registrierung ausprobiert werden kann. Unterstützt werden viele Dateiformate. Bei der Demo-Version sind Dateien mit Größen von bis zu 4 MB möglich. Dieser Bilderkennungsservice verwendet vorab trainierte Modelle, um Bilder zu analysieren. Das Leistungsspektrum umfasst das Erkennen von Objekten und Szenen in Bildern sowie Gefühlen anhand von Gesichtsausdrücken.

Bedenkliche Bilder

Mit Safe Search bietet Google bei der Bedenklichkeitseinstufung der Bilder mehr als die Konkurrenz: Neben der Erkennung von sexuellen Inhalten (adult), Freizügigkeit (racy) und Gewalt (violence)d gibt es noch Bewertungen für die Wahrscheinlichkeit, ob es sich um medizinische Aufnahmen (medical) oder veränderte Bilder (spoof) handelt. Bei Letzteren wird geprüft, ob das ursprüngliche Bild verändert wurde, um zum Beispiel lustig oder anstößig zu wirken. Eine weitere Besonderheit von Vision API ist, dass Links auf Webseiten im Internet, die das zu analysierende Bild verwenden, gelistet werden.

Während Google ein relativ junges Technologieunternehmen ist, zählt IBM zu den Pionieren der Computerindustrie - und ist noch immer im klassischen Mainframe-Geschäft ein großer Player. Trotzdem versucht IBM auch in neuen Marktsegmenten wie in Cloud- und KI-Diensten mitzuspielen: mit Watson.

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