"Computer Mouse": Bastler baut Raspberry Pi Zero plus Display in eine Maus

Ein Video des Youtubers Electronic Grenade zeigt, was man mit einem Raspberry Pi Zero W und viel Fantasie alles bauen kann. Der Macher zeigt beispielsweise einen funktionierenden Computer in einer Maus. Die Teile dafür stammen teils aus anderen Mäusen.

Artikel veröffentlicht am ,
Beim genauen Hinsehen sind die rauen Flächen des 3D-Druckes erkennbar.
Beim genauen Hinsehen sind die rauen Flächen des 3D-Druckes erkennbar. (Bild: Youtube/Electronicgrenade)

Der Youtuber Electronic Grenade hat einen Raspberry Pi Zero W in ein recht sonderbares Gehäuse gesteckt: eine Maus. Diesen Computer in der Maus nennt er ironischerweise Computer Mouse. Im Grunde handelt es sich dabei um ein 3D-gedrucktes Chassis mit einem Sensor und Tasten, die der Entwickler zwei verschiedenen preiswerten Kabelmäusen entnommen hat. Eine Bluetooth-Tastatur findet in einem Einschub im Boden Platz und kann bei Bedarf ausgeklappt werden. Am Gerät ist zudem ein winziger quadratischer 1,5-Zoll-Bildschirm angebracht. Entsprechend improvisiert sieht das Ergebnis aus. 

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Das CAD-Design für den 3D-Druck hat Electronic Grenade selbst durchgeführt. "Das hilft mir, meine CAD-Fähigkeiten zu verbessern", sagt er im Video. Die zwei Maustasten und das Scrollrad sind einer 10-US-Dollar-Microsoft-Maus entnommen. Der optische 1.000-DPI-Sensor und die Hauptplatine stammen aus einer Maus, die 4,50 US-Dollar kostet. Die Tastatur für 21 US-Dollar und das OLED-Panel mit 128 x 128 Pixeln für 40 US-Dollar gehören zu den teureren Komponenten. Ein Rasberry Pi Zero W kostet ebenfalls knapp 40 US-Dollar, ist in Deutschland aber bereits für etwa 10 Euro (11,50 US-Dollar) erhältlich. Die Hardware wird von einem 8 US-Dollar teuren 500-mAh-Akku mit Energie versorgt.

Die reinen Materialkosten des Projektes addieren sich zu einem Preis von etwa 95 US-Dollar - ausgenommen sind die Kosten für das benötigte Filament. Das Ergebnis ist eine recht klotzige Maus, die sich aber anscheinend trotzdem gut bedienen lässt, wie das Video zeigt. Allerdings ist ein Raspberry Pi Zero W für die meisten Anwendungen nicht schnell genug. Eine Partie Minecraft ist auf dem winzigen Display nicht nur kaum erkennbar, das Spiel stürzt nach einigen Sekunden auch ab.

Allerdings geht es dem Ersteller nicht um Praktikabilität. Das Konzept eines Computers innerhalb einer Maus ist zumindest eine außergewöhnliche Idee und könnte in Zukunft vielleicht sogar wirklich benutzbar sein.

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Crunchy_Nuts 17. Jan 2019

Ich spreche ja nicht von mir.

_2xs 17. Jan 2019

ne Maus kann er aber nicht besser. Maximal die alten von 199* mit Trackball ^^.

SpaceReptile 17. Jan 2019

Die gleiche idee kam mir als ich den artikel gelesen hab auch, heutzutage sind ARM oder i...

on(Golem.de) 16. Jan 2019

Hallo, wie nixidee bereits geschrieben hat: Ich habe den Preis aus dem Link in der...

Daphne 16. Jan 2019

Ist das jetzt ein sogenanntes Mäusekino??



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