Abo
  • Services:
Anzeige
Kein Whatsapp mehr für Mitarbeiter der Deutschen Bank
Kein Whatsapp mehr für Mitarbeiter der Deutschen Bank (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Compliance: Deutsche Bank verbannt Whatsapp und SMS von Diensthandys

Kein Whatsapp mehr für Mitarbeiter der Deutschen Bank
Kein Whatsapp mehr für Mitarbeiter der Deutschen Bank (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Mitarbeiter der Deutschen Bank können künftig nicht mehr untereinander per Whatsapp oder SMS kommunizieren. Die Apps sollen von den Geräten der Mitarbeiter entfernt werden - weil es die Behörden so wollen.

Die Deutsche Bank will einem Bericht von Bloomberg zufolge SMS und andere Kommunikationsapps wie Whatsapp von den Diensthandys der Mitarbeiter verbannen. Mit der Aktion will das Unternehmen offenbar eigene Compliance-Richtlinien schaffen und die Archivierung wichtiger Nachrichten ermöglichen. Dies soll die Bank den Mitarbeitern in einem internen Memo mitgeteilt haben.

Anzeige

"Wir verstehen vollkommen, dass die Deaktivierung das alltägliche Arbeiten verändern wird und wir bedauern und entschuldigen uns für jegliche Umstände, die diese Veränderungen mit sich bringen", sagten die beiden Deutsche-Bank-Manager Sylvie Matherat und Kim Hammond der Nachrichtenagentur Bloomberg.

SMS lassen sich schlecht archivieren

Der Schritt sei aber notwendig, weil SMS sich nicht wie E-Mails archivieren lassen würden. Dies sei aber aus rechtlichen Gründen und Anforderungen der Finanzmarktregulierung notwendig. Im Jahr 2012 hatte die Deutsche Bank angeblich aus Versehen 482 Aufzeichnungen von Telefongesprächen vernichtet, die die britischen Finanzbehörden angefordert hatten.

Verärgern könnte die Mitarbeiter vor allem, dass die Regeln auch für private, dienstlich genutzte Geräte der Mitarbeiter gelten sollen. Betroffen sind neben Whatsapp auch die Dienste Google Talk, iMessage und andere. Wie die Deutsche Bank die Regeln hier umsetzen will, bleibt abzuwarten.

Die Deutsche Bank befindet sich seit der Banken- und Finanzkrise im Jahr 2008 in rechtlichen Auseinandersetzungen. Insbesondere US-Behörden werfen der Bank den ungenügenden Umgang mit Subprime-Krediten und dem Risikomanagement vor. Seit 2008 hat das Geldhaus nach Angaben von Bloomberg 13,9 Milliarden US-Dollar an Strafen und für Vergleiche ausgegeben. Im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Bank zudem Probleme mit falsch angezeigten Buchungen, rund drei Millionen Kunden waren davon betroffen.


eye home zur Startseite
Pjörn 17. Jan 2017

»Ungenügender Umgang mit Subprime-Krediten« Ich brech zusammen...

Pjörn 17. Jan 2017

Die Deutsche Bank hat eigentlich das direkte Gegenteil zum Ziel. Präventive...

HubertHans 16. Jan 2017

So einfach ist das nicht. 1. Gibt es ein Gewohnheitsrecht 2. Ist diese Regelung...

Dajm 16. Jan 2017

Meine Güte, die DeuBa ist ein gebranntmarktes Kind. Die machen seit einigen Jahren ALLES...

Truster 16. Jan 2017

Bei Android ist es umsetzbar, bei iPhone auch? kann man da die SMS App wechseln?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Nash Direct GmbH, Harvey Nash Group, Stuttgart
  2. Zühlke Engineering GmbH, Eschborn bei Frankfurt am Main
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Ratbacher GmbH, Stuttgart


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 17,99€ statt 29,99€
  2. 288,62€

Folgen Sie uns
       


  1. Rockstar Games

    "Normalerweise" keine Klagen gegen GTA-Modder

  2. Stromnetz

    Tennet warnt vor Trassen-Maut für bayerische Bauern

  3. Call of Duty

    Modern Warfare Remastered erscheint alleine lauffähig

  4. Gmail

    Google scannt Mails künftig nicht mehr für Werbung

  5. Die Woche im Video

    Ein Chef geht, die Quanten kommen und Nummer Fünf lebt

  6. Hasskommentare

    Koalition einigt sich auf Änderungen am Facebook-Gesetz

  7. Netzneutralität

    CCC lehnt StreamOn der Telekom ab

  8. Star Trek

    Sprachsteuerung IBM Watson in Bridge Crew verfügbar

  9. SteamVR

    Valve zeigt Knuckles-Controller

  10. Netflix und Amazon

    Legale Streaming-Nutzung in Deutschland nimmt zu



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sony Xperia XZ Premium im Test: Taschenspiegel mit übertrieben gutem Display
Sony Xperia XZ Premium im Test
Taschenspiegel mit übertrieben gutem Display
  1. Keine Entschädigung Gericht sieht mobiles Internet nicht als lebenswichtig an
  2. LTE Deutsche Telekom führt HD Voice Plus ein
  3. Datenrate Vodafone bietet im LTE-Netz 500 MBit/s

1Sheeld für Arduino angetestet: Sensor-Platine hat keine Sensoren und liefert doch Daten
1Sheeld für Arduino angetestet
Sensor-Platine hat keine Sensoren und liefert doch Daten
  1. Calliope Mini im Test Neuland lernt programmieren
  2. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  3. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif

Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis: Mehr Access Points, mehr Spaß
Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis
Mehr Access Points, mehr Spaß
  1. Eero 2.0 Neues Mesh-WLAN-System kann sich auch per Kabel vernetzen
  2. BVG Fast alle Berliner U-Bahnhöfe haben offenes WLAN
  3. Broadcom-Sicherheitslücke Vom WLAN-Chip das Smartphone übernehmen

  1. Re: gegen Kostenerstattung abgeschaltet... Warum?

    masel99 | 01:34

  2. Re: Viel viel zu spät. Viel.

    quineloe | 01:33

  3. Re: Taschenrechnerbug behoben?

    Evron | 01:18

  4. für musiker sicher auch sehr interessant

    jonoj | 00:53

  5. Re: Nutzt irgendjemand hier wirklich noch google-mail

    blaub4r | 00:44


  1. 13:30

  2. 12:14

  3. 11:43

  4. 10:51

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:22

  8. 15:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel