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Complex Event Processing:
Informationen fast in Echtzeit auswerten

Ob autonomes Fahren , Aktienhandel oder Onlineshopping : Soll das Ergebnis gut sein, müssen Informationen quasi in Echtzeit ausgewertet werden. Eine gute Lösung dafür: CEP.
/ Boris Mayer
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Die Analyse von Aktienkursen ist nur eines von vielen Anwendungsbeispielen für CEP. (Bild: Spencer Platt/Getty Images)
Die Analyse von Aktienkursen ist nur eines von vielen Anwendungsbeispielen für CEP. Bild: Spencer Platt/Getty Images

Jeder, der Daten erhebt, will sie auch verstehen und auswerten können, um dann möglichst schnell darauf reagieren zu können. Klassischerweise wird das mit Data Warehousing gemacht, allerdings ist das für viele Vorgänge heutzutage zu langsam – zumal wenn die Daten aus vielen unterschiedlichen Quellen kommen und erst zusammengeführt werden müssen.

Viel besser eignet sich Complex Event Processing (CEP, auf Deutsch: Verarbeitung komplexer Ereignisse). CEP ist eine Sammlung von Methoden und Konzepten, mit deren Hilfe sich Prozesse mit voneinander abhängigen Vorkommnissen in ereignisgesteuerten Informationssystemen abbilden lassen. So lautet zumindest die Definition, mit der man wahrscheinlich in einer Klausur im Fach Prozessverarbeitung die volle Punktzahl bekäme, die aber mehr nach "auswendig gelernt" und weniger nach "verstanden" klingt.

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