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Compiler-Projekt: LLVM verabschiedet sich von GNU-Autoconf

Seit Jahren pflegt LLVM die Nutzung der Werkzeuge CMake und Autoconf zum Erstellen des Projekts. Letzteres gilt mit der kommenden Version als veraltet und ist im Hauptentwicklungszweig schon entfernt worden, was dem Team viel Aufwand erspart.

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LLVM entfernt die Möglichkeit, das GNU-Werkzeug Autoconf zu verwenden, aus seinem Projekt.
LLVM entfernt die Möglichkeit, das GNU-Werkzeug Autoconf zu verwenden, aus seinem Projekt. (Bild: Apple)

Bisher konnten Entwickler von LLVM-Projekten zwischen GNU-Autoconf und CMake zum Erstellen der Build-Konfiguration wählen. Dieses Nebeneinander hat das LLVM-Team über mehrere Jahre gepflegt, allerdings ist bereits im Herbst 2014 diskutiert worden, ausschließlich CMake zu nutzen. Ab der kommenden Version 3.8 entfernt das LLVM-Team Autoconf.

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Mit dieser für Mitte Februar erwarteten Version des Compiler-Baukastens gilt Autoconf offiziell als veraltet und wird dementsprechend nicht mehr zur Nutzung empfohlen. Die darauffolgende Veröffentlichung LLVM 3.9 wird nicht mehr mit Hilfe von Autoconf erstellt werden können. Ein Patch, der die dafür notwendige Unterstützung entfernt, ist bereits in den Hauptentwicklungszweig des Projektes eingepflegt worden.

Die parallele Pflege zur Unterstützung beider Werkzeuge hat für die Beteiligten ebenso wie für externe Entwickler, die LLVM für ihre Projekte nutzen, einiges an Arbeit bedeutet. So sind mit dem Patch nun etwa 35.000 Zeilen Code entfernt worden. Außerdem haben die beiden Build-Systeme unter bestimmten Umständen wohl leicht voneinander abweichende Ergebnisse geliefert, und nur wenige Anwender haben Autoconf tatsächlich verwendet.

Noch verzichten aber nicht alle Teile von LLVM auf Autoconf. So hat das Team zurzeit einige Probleme damit, CMake für die Laufzeitumgebungen der Compiler zu benutzen. Auch für die Test-Suite wird Autoconf noch nicht abgeschafft, da CMake dafür erst vor kurzem eingeführt worden ist.



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