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Compiler: GCC 4.7.0 veröffentlicht

Zum 25. Geburtstag der GNU Compiler Collection haben deren Entwickler GCC 4.7 mit vielen Neuerungen veröffentlicht. Unter anderem wurde die Unterstützung für C++11 und C11 erweitert und es werden neue Hardwareplattformen unterstützt.

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GCC 4.7.0 mit großen Neuerungen
GCC 4.7.0 mit großen Neuerungen (Bild: GNU)

Am 22. März 1987 veröffentlichte Richard Stallman die erste Version von GCC, am heutigen 22. März 2012 folgte die Version 4.7.0. Diese unterstützt unter anderem Software Transactional Memory (STM). Zudem unterstützt der C++-Compiler zahlreiche der neuen Funktionen, die mit C++11 definiert wurden - dazu gehört die Unterstützung für atomic, das neue Speichermodell von C++11, nutzerdefinierte literale, Alias-Deklarationen, die Delegation von Konstruktoren und eine erweiterte Friend-Syntax. Der C-Compiler erhält Unterstützung für weitere Funktionen aus dem ISO-Standard C11.

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Darüber hinaus unterstützt GCC in der neuen Version 4.7.0 OpenMP in der Version 3.1 für C, C++ und Fortran.

Außerdem wurde das Framework zur Link-Time-Optimierung verbessert und soll nun besser skalieren, stabiler sein und weniger Ressourcen benötigen. Verbessert wurde auch die Unterstützung der Debug-Formats DWARF.

Auf Hardwareseite wurde die ohnehin schon große Anzahl an unterstützten Plattformen nochmals erweitert. So werden nun auch Adaptevas Epiphany-Prozessor, der CR16 von National Semiconductor, der C6X von Texas Instruments sowie die Tilera-Chips Tile-Gx und Tilepro unterstützt. Bei den x86-Prozessoren gibt es zusätzlich Unterstützung für Intels Haswell-Chips und AMDs Piledriver-Architektur. Bei ARM wurde Unterstützung für die Familie Cortex-A7 hinzugefügt.

Die Neuerungen von GCC 4.7.0 fasst Richard Guenther von Suse in der Release-Ankündigung zusammen, Details finden sich im Changelog. GCC 4.7.0 kann unter gnu.org heruntergeladen werden.



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