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Compact-Flash-Speicherkarten: CF-Express 2.0 schafft 4 GByte/s

Der CF-Express 2.0 genannte Speicherkarten-Standard für Kameras oder Multicopter liefert eine theoretische Datenrate von 4 GByte/s für hochauflösendes Videomaterial. Genutzt werden bis zu vier PCIe-Lanes, erste Implementierungen wie die von Sony reizen die aber nicht aus.

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Eine CF-Express-Karte Typ B mit 128 GByte
Eine CF-Express-Karte Typ B mit 128 GByte (Bild: Sony)

Die Compact Flash Association (CFA) hat die Spezifikation CF-Express 2.0 vorgestellt, einen schnellen Standard für Speicherkarten beispielsweise für Kameras. Die ursprüngliche Ankündigung erfolgte auf dem Flash Memory Summit im August 2018, damals sprach die CFA noch kryptisch von CFX - die damals vorläufige Bezeichnung für das, was nun Compact Flash Express heißt.

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Ähnlich wie SD-Express und Micro-SD-Express basiert auch CF-Express 2.0 intern auf PCIe-Gen3-Lanes samt NVMe-Protokoll (Non Volatile Memory Express) zur Datenübertragung, was eine hohe Geschwindigkeit ermöglicht: Der Standard sieht eine Bahn für kompakte Speicherkarten (Typ A), zwei Bahnen für etwas größere Ableger (Typ B) und drei Bahnen für noch größere Modelle (Typ C) vor. Das resultiert in theoretisch 1 GByte/s, 2 GByte/s und 4 GByte/s - praktisch kommt aber noch der Overhead hinzu. Und abseits von seriellen Datenstreams limitiert meist der Controller, sprich, die Geschwindigkeit sinkt.

Um ein Verständnis für die Datenrate zu bekommen: Bei unkomprimierter Aufnahme von 60 Bildern pro Sekunde in 4K-UHD fallen 850 MByte pro Sekunde an. Bei einer 8K-UHD-Auflösung mit 60 fps sind es 3,2 GByte in der Sekunde und mit 120 fps dann gleich 6,4 GByte pro Sekunde. Letzteres übersteigt somit bereits die Geschwindigkeit von CF-Express 2.0, allerdings hatte die Compact Flash Association vergangenes Jahr bis zu 8 GByte/s durch CFX-Speicherkarten mit acht PCIe-Gen3-Lanes in Aussicht gestellt. Zur maximalen Kapazität äußerte sich das Gremium bisher nicht.

Sony hat passend zur Ankündigung von CF-Express 2.0 eine erste Speicherkarte vorgestellt, sie nutzt Typ B. Das Modell der Japaner fasst 128 GByte und soll mit bis zu 1.700 MByte/s lesen sowie mit bis zu 1.480 MByte/s Daten schreiben. Varianten mit 256 GByte und 512 GByte sind geplant, mit dem MRW-G1 gibt es bereits einen Kartenleser. Er soll wie die Karte im Frühsommer 2019 verfügbar sein, Preise nennt Sony nicht.



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Dasepure 04. Mär 2019

@hannes1: Professionelle Kinofilme nutzen in erster Instanz keine Festplatten - hier wird...

Dasepure 04. Mär 2019

Jep, ThorstenMUC hat Recht. Zudem kommt niemand auf die Idee, die von RED und Arri und...

beuteltier 04. Mär 2019

Ja, muss funktionieren. Ich habe soeine Lösung in meinem Rio Karma (original ebenfalls 1...

marcelpape 02. Mär 2019

Naja, das würde dann aber auch nur in recht großen Klötzen gehen, bei Fotokameras wüsste...


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