• IT-Karriere:
  • Services:

Community: Nintendo, Sony und Microsoft wollen Spielen sicherer machen

Gemeinsam wollen die großen Plattformbetreiber Nintendo, Sony und Microsoft gegen Hass und Belästigungen in der Spielecommunity vorgehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Logos der Konsolenhersteller
Die Logos der Konsolenhersteller (Bild: Microsoft)

Gemeinsame Aktionen von den Konkurrenten Nintendo, Sony und Microsoft sind selten, nun gibt es mal wieder eine: Im sonst für die Xbox zuständigen Blog ist eine Erklärung der drei Plattformbetreiber zu finden. Darin geht es letztlich um ein besseres Miteinander unter Spielern, um den Kampf gegen Hass und Belästigungen in der Community und um den Schutz jüngerer Gamer.

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  2. August Storck KG, Halle (Westf.)

"Technologie ermöglicht wunderbare Unterhaltung", schreibt Dave McCarthy von Microsoft im Namen der drei Firmen. "Wir möchten sicherstellen, dass diese Erlebnisse - insbesondere, wenn sie die Interaktion mit anderen beinhalten - positiv und respektvoll sind."

Die Firmen seien sich einig, dass dafür ein multidisziplinärer Ansatz nötig sei, der "Vorteile neuer Technologien, die Unterstützung der Community und qualifizierte menschliche Aufsicht" kombiniert, schreibt McCarthy.

Konkret wird der Manager in seinem Beitrag nicht, aber zwischen den Zeilen will er wohl andeuten, dass die Plattformbetreiber künftig strikter gegen "Hass und Beleidungen" vorgehen wollen. Zu den geplanten Maßnahmen gehört dann wohl auch der verstärkte Einsatz von technischen Filtern und mehr Moderation durch Mitarbeiter der Firmen.

McCarthy geht nicht auf Details ein, aber: Sony verbindet bei der Playstation 5 alle drei Ansätze auf neuartige Weise. Im Sprachchat nimmt das (abschaltbare) Mikrofon im Gamepad die Gespräche auf, die Teilnehmer können etwa bei einer Hass- oder Wutrede einen Ausschnitt an Sony senden und dort können die Mitarbeiter entsprechende Sanktionen ergreifen. Andere Plattformen bieten das in dieser Form noch nicht.

MICROSOFT Xbox Series S 512 GB

Die Spielebranche hat schon länger ein Problem mit Rassismus, Sexismus, Hass und Übergriffen etwa in den Chats von Multiplayergames. Anfang 2018 hatten mehr als 180 Spielefirmen die Fair Play Alliance gegründet, in der die Branche seitdem hinter den Kulissen ihre Erfahrungen austauscht und neue Ansätze entwickelt.

Welche konkreten Folgen die neue Partnerschaft von Nintendo, Sony und Microsoft für die Branche haben wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,90€
  2. 3,50€
  3. 19,49€
  4. (u. a. Battlefield 5 für 14,99€, Star Wars Jedi: Fallen Order für 24,99€, Battlefield 1 für...

Hotohori 16. Dez 2020

Jo, unter Freunden sind wir auch vor der Konsole gehockt und haben uns teils derbe...

NeoChronos 16. Dez 2020

das hast du noch nie Heroes of Newerth gespielt - allerdings war ich da jetzt auch schon...

Steven Lake 15. Dez 2020

Wenn ich explizit sage, dass ich eine Lobby haben möchte, wo sich jeder beleidigen kann...

schueppi 15. Dez 2020

Aber klar... Im Kindergarten ist das normal... ^^

JouMxyzptlk 15. Dez 2020

Also entschuldige mal, das hat schon mit dem Hasch-Trommelkreisen um die 70-er nachgelassen!


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020) Video aufrufen
Börse: Was zur Hölle ist ein SPAC?
Börse
Was zur Hölle ist ein SPAC?

SPACs sind die neue Modewelle an der Börse: Firmen, die es eigentlich nicht könnten, gehen unter dem Mantel einer anderen Firma an die Börse. Golem.de hat unter den Mantel geschaut.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Wallstreetbets Trade Republic entschuldigt sich für Probleme mit Gamestop
  2. Tokyo Stock Exchange Hardware-Ausfall legte Tokioter Börse lahm

Open-Source-Mediaplayer: Die Deutschen werden VLC wohl zerstören
Open-Source-Mediaplayer
"Die Deutschen werden VLC wohl zerstören"

Der VideoLAN-Gründer Jean-Baptiste Kempf spricht im Golem.de Interview über Softwarepatente und die Idee, einen Verkehrskegel als Symbol zu verwenden.
Ein Interview von Martin Wolf

  1. 20 Jahre VLC Die beste freie Software begleitet mich seit meiner Kindheit

Razer Huntsman V2 Analog im Test: Die Gamepad-Tastatur
Razer Huntsman V2 Analog im Test
Die Gamepad-Tastatur

Spielen mit Gamepad oder Keyboard - warum eigentlich nicht mit beidem? Mit Razers neuer Tastatur legen wir Analogsticks auf WSAD.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. SPC Gear Mechanische TKL-Tastatur mit RGB kostet 55 Euro
  2. Launch Neue Details zur Open-Source-Tastatur von System76
  3. Youtube Elektroschock-Tastatur bestraft schlampiges Tippen

    •  /