Commodore PET: Das Smartphone mit dem großen Namen

Nostalgiker und Heimcomputer-Fans aufgepasst: Commodore ist zurück - und zwar mit einem Smartphone. Dessen Hardwareausstattung ist ordentlich, mit dem ursprünglichen Unternehmen hat der Hersteller aber nichts tun.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Commodore PET in Weiß
Das Commodore PET in Weiß (Bild: Commodore Business Machines)

Noch in dieser Woche soll auch in Deutschland ein Android-Smartphone unter dem Markennamen Commodore in den Handel kommen. Dies berichtet Wired.com nach einem Gespräch mit dem Hersteller, Commodore Business Machines. Das Commodore PET ist nach dem ersten Commodore-Computer PET 2001 benannt.

  • Das Commodore PET (Bild: Commodore Business Machines)
Das Commodore PET (Bild: Commodore Business Machines)
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Das PET-Smartphone hat eine gute Ausstattung im gehobenen Mittelklassebereich. Das Display ist 5,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Im Inneren arbeitet ein SoC von Mediatek mit acht Kernen und einer Taktrate von 1,7 GHz.

2 oder 3 GByte Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher und der Flash-Speicher sind je nach gewähltem Modell unterschiedlich groß: Die günstige Version des PET hat 2 GByte RAM und 16 GByte Flash-Speicher, das größere Modell 3 GByte RAM und 32 GByte Flash-Speicher. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut.

Das Smartphone unterstützt neben Quad-Band-GSM und UMTS auch LTE, der Nutzer kann zwei SIM-Karten gleichzeitig nutzen. Der WLAN-Standard ist nicht bekannt, ebenso wenig die Bluetooth-Version. Ein GPS-Empfänger ist eingebaut.

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Auf der Rückseite des Smartphones befindet sich eine 13-Megapixel-Kamera mit einem LED-Blitz. Die Frontkamera hat 8 Megapixel, dementsprechend dürfte sich die Kamera auch für Selbstporträts eignen. Der Akku des PET-Smartphones hat eine Nennladung von 3.000 mAh und ist wechselbar. Zur Laufzeit macht der Hersteller keine Angaben.

Android 5.0 mit vorinstallierten Emulatoren

Ausgeliefert wird das PET mit Android 5.0, das der Hersteller laut Wired angepasst haben soll. In der finalen Version des Smartphones sollen zwei Emulatoren vorinstalliert sein: eine angepasste Version des VICE-C64-Emulators und der Uae4All2-SDL Amiga-Emulator.

Die 16-GByte-Version des PET-Smartphones soll ca. 270 Euro kosten, die 32-GByte-Variante soll bei 330 Euro liegen. Noch in dieser Woche soll das Gerät unter anderem in Deutschland, Frankreich und Italien erhältlich sein.

Keine Verbindung zum ursprünglichen Unternehmen

Der Hersteller Commodore Business Machines hat mit dem ursprünglichen Hersteller des PET-Computers, des C64 oder der Amiga-Heimcomputer nichts zu tun. Das Unternehmen wurde von zwei italienischen Geschäftsleuten gegründet, die sich den Markennamen "Commodore" für 32 Länder gesichert haben. In der Vergangenheit gab es immer wieder Projekte, die versucht haben, unter dem Namen "Commodore" neue Produkte zu vertreiben, unter anderem den C64x Extreme.

Nachtrag vom 15. Juli 2015, 16:23 Uhr

Wie zu vermuten war, scheint es sich bei dem Pet-Smartphone nicht um ein neu konzipiertes Gerät zu handeln. Das Smartphone weist Ähnlichkeiten zum Orgtec Waphone auf, wie Lesern von Golem.de aufgefallen ist.

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plutoniumsulfat 17. Jul 2015

Doch nicht mit einem One M8.

Datenaffe 16. Jul 2015

Dann scheinst du die aktuellen Mediatek-Prozessoren nicht zu kennen... Die Zeiten als...

violator 16. Jul 2015

Ich finde viele C64-Fassungen sogar besser als die Spielhallenversionen, z.b. bei...

gehtjanx 16. Jul 2015

Was hast du was gegen Taschenrechner von Commodore... Der C110 war 1971/72 mit 190 Dollar...

gehtjanx 16. Jul 2015

ist wohl eher ein PLUS4 geworden :D teuer, marketingtechnisch eine Katastrophe, 4 (naja...



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