Abo
  • Services:

Command & Conquer: Remaster entstehen auf Teilen des ursprünglichen Quellcodes

Das Verhalten der Einheiten in den geplanten Neuauflagen von C&C und Alarmstufe Rot könnte vom ursprünglichen Quellcode kontrolliert werden. Gleichzeitig soll eine neue Engine für zeitgemäße Grafiken und Sounds sorgen - die Entwickler sagen jetzt, welche Laufzeitumgebung sie verwenden.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Command & Conquer
Artwork von Command & Conquer (Bild: Electronic Arts)

Die Neuauflagen von Command & Conquer (1995) und von Alarmstufe Rot (1996) werden zumindest zum Teil den Quellcode der Originale nutzen. Das hat Entwicklungschef Jim Vessella in einem Beitrag auf Reddit bekanntgegeben. Demnach hat sein Team in den vergangenen Monaten einen Großteil des Codes auftreiben können und will ihn für die Remaster der beiden Echtzeit-Strategiespiele verwenden.

Stellenmarkt
  1. Rolls-Royce Power Systems AG, Friedrichshafen
  2. Staufenbiel Institut, Köln

Dabei geht es natürlich nicht um die Grafik oder das Audiosystem, sondern um Gameplay. Vessella schreibt, dass etwa das "Aufladeverhalten der Teslaspule" durch den Quellcode von damals gesteuert werden könnte, während gleichzeitig der Sound aktuellen Standards entspreche. Vessella verrät auch, welche Laufzeitumgebung zum Einsatz kommt: Es handelt sich um GlyphX, die hauseigene Engine des Entwicklerstudios Petroglyph Games, die unter anderem bei Grey Goo zum Einsatz kam.

Bei dessen Test im Februar 2015 fanden wir die Multicore-Unterstützung sehr gut, allerdings gab es etwa bei ausgebauten Verteidigungsbollwerken teils spürbare Ruckler. So gut wie sicher hat das Team die Engine inzwischen weiter optimiert. Trotzdem dürfte GlyphX nicht mit dem mithalten können, was die sonst bei Projekten von Electronic Arts verwendete Frostbite-Engine auf den Bildschirm zaubern könnte.

Termine für die Neuveröffentlichungen gibt es derzeit nicht, die Entwicklung befindet sich noch ganz am Anfang. Ebenfalls unklar ist, ob die beiden Games als ein Paket oder wenigstens zeitgleich auf den Markt kommen, oder ob die Veröffentlichung völlig getrennt nacheinander erfolgt. Sowohl Command & Conquer als auch Alarmstufe Rot sollen mit allen Erweiterungen erscheinen.

Bei Petroglyph Games arbeiten viele Entwickler, die bereits an den Originalen beteiligt waren. Für zusätzliche Authentizität und das Eingehen auf die Wünsche der anspruchsvollen Fans soll außerdem ein aus 13 besonders erfahrenen und teils in der Szene bekannten Serienfans sorgen. Mitglieder sind unter anderem die Betreiber von einflussreichen Fanseiten sowie Streamer und Turnierspieler.

Auch zu diesem Thema:



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. (-68%) 15,99€
  3. 32,95€
  4. 5,99€

Garius 04. Feb 2019 / Themenstart

Eben. Das hat man auch ohne rausgefunden. Primärziel: Bauhof, Sekundärziel...

derKlaus 03. Feb 2019 / Themenstart

Die kümmern sich ums leibliche Wohl der Coding Leute in China. Steamer wird soweit ich...

tearcatcher 02. Feb 2019 / Themenstart

... mich mehr interessieren

intergeek 01. Feb 2019 / Themenstart

Ja es gibt gute, Duck Tales ist auch ein Beispiel, aber wir reden hier von EA...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019)

LG hat auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona das 5G-fähige Smartphone V50 Thinq gezeigt. Passend dazu gibt es eine spezielle Hülle, die sich Dual Screen nennt. Darun befindet sich ein zweites Display, das sich parallel zum normalen Smartphone-Display nutzen lässt.

LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

Pauschallizenzen: CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
Pauschallizenzen
CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

Absurder Vorschlag aus der CDU: Anstatt die Urheberrechtsreform auf EU-Ebene zu verändern oder zu stoppen, soll nun der "Mist" von Axel Voss in Deutschland völlig umgekrempelt werden. Nur "pures Wahlkampfgetöse" vor den Europawahlen, wie die Opposition meint?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform

    •  /