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Command & Conquer: Communityvertreter helfen bei Entwicklung von Remaster

Ein Rat aus 13 besonders erfahrenen und leidenschaftlichen Serienfans soll Electronic Arts beim Remastering von Command & Conquer helfen. Entwicklungschef Jim Vasella hat ein paar Details zum Inhalt des Spiels genannt.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Command & Conquer Alarmstufe Rot 3 (Bild: Electronic Arts)
Artwork von Command & Conquer Alarmstufe Rot 3 Bild: Electronic Arts

In einem längeren Beitrag auf Reddit hat sich Entwicklungschef Jim Vasella(öffnet im neuen Fenster) über die Neuauflagen von Command & Conquer geäußert. Nach seinen Angaben soll sich um Remasters, nicht um Remakes handeln: "Unsere Absicht ist es, die Handlung und den Inhalt so authentisch wie möglich gegenüber den Originalspielen mit höherer Auflösung und mit Komfortfunktionen zu bieten." Die Arbeiten haben laut Vasella im Dezember 2018 begonnen, neben dem Entwicklerstudio Petroglyph ist auch ein Unternehmen namens Lemon Sky beteiligt.

Vasella schreibt außerdem, dass er und sein Team einen sogenannten Command & Conquer Remastered Community Council gegründet haben. Das klingt wichtig und ist es vielleicht auch: Der Rat besteht aus 13 besonders erfahrenen und zumeist in der Community bekannten Serienfans. So gehört ein Spieler mit dem Pseudonym CCHyper zu der Gruppe, der eine besonders einflussreiche Fanseite aufgebaut hat, und ein Steamer und Turnierspieler mit dem Pseudonym Bikerushownz.

Command and Conquer (1995) - Golem retro_
Command and Conquer (1995) - Golem retro_ (09:59)

Die Mitglieder des Council bekommen direkten Zugang zum Entwicklungsteam. Sie sollen stellvertretend für die Community ihre Meinung zu allen möglichen Detailfragen äußern und den Designern Rückmeldungen liefern. Alle Mitglieder des Rates müssen eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben und dürfen sich (vorerst) nicht öffentlich zu der Produktion äußern.

EA arbeitet derzeit an zwei Remastered-Versionen, nämlich an einer Neuauflage des ersten Command & Conquer und an einer des ersten Alarmstufe Rot. Ob Vasella mit seinem Beitrag beide Titel meint oder ob EA erst mit einem begonnen hat, ist nicht ganz klar. Früher hieß es, dass beide mit allen Erweiterungen und von Grund auf überarbeiteter Grafik erscheinen sollen, um das Spielgefühl möglichst authentisch auf den Bildschirm zu transportieren.

Bei Petroglyph arbeiten viele Entwickler, die früher bei dem von Electronic Arts gekauften Unternehmen Westwood eben auch für Command & Conquer zuständig waren und die Serie deshalb bis ins Detail kennen sollten.

Das zuletzt erschienene Command & Conquer ist ein für mobile Endgeräte verfügbarer Free-to-Play-Titel namens Rivales. Darin können zwei Spieler auf Smartphone und Tablet in kurzen Partien als GDI oder Nod gegeneinander kämpfen. Im Test von Golem.de hat sich das als durchaus spaßig entpuppt, aber mit dem Gameplay der Hauptserie hat es kaum noch etwas zu tun.


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