Comeback nach 40 Jahren: Pop-Band Abba kündigt Konzerte mit digitalen Avataren an

Abba kündigt nach knapp 40 Jahren Pause ein neues Album und Konzerte an. Leibhaftig auf der Bühne stehen wird die Band aber nicht wieder.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Die Band Abba lässt sich für kommende Konzerte als digitale Avatare auf die Bühne projizieren.
Die Band Abba lässt sich für kommende Konzerte als digitale Avatare auf die Bühne projizieren. (Bild: OLLE LINDEBORG via Getty Images)

Die schwedische Popgruppe Abba veröffentlicht am 5. November 2021 ein neues Album - das erste seit fast 40 Jahren. Der Langspieler Voyage soll die Grundlage für eine neue Konzertreihe bilden. Die findet ab dem 27. Mai 2022 in einer eigens zu diesem Zweck errichteten Arena im Londoner Olympic Park statt. Abba selbst wird bei den Shows jedoch nicht persönlich anwesend sein.

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Stattdessen lässt die Band sich in Form digitaler Avatare als jüngere Version ihrer selbst auf die Bühne projizieren. Zehn Live-Musiker begleiten sie dabei. Um die virtuellen Popstars möglichst authentisch wirken zu lassen, haben sich die vier Musiker eigenen Angaben zufolge unter strenger Geheimhaltung über mehrere Jahre hinweg einem aufwendigen Motion-Capturing-Verfahren unterzogen. 850 Personen seien an der Umsetzung beteiligt gewesen.

Ob sich die Mühe auszahlt, bleibt abzuwarten. Die Reaktionen der Fans sind durchwachsen. Wie etwa der Österreichische Rundfunk berichtet, zeigten viele Anhänger der Band wenig Verständnis dafür, dass die Musiker nicht selbst die Bühne entern. Die Band-Mitglieder Agnetha Fältskog, Björn Ulvaeus, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad sind allesamt über 70 Jahre alt.

Neue Songs begeistern nicht alle Fans

Auch zwei aus dem kommenden Album ausgekoppelte und bereits verfügbare Songs sorgen nicht überall für Zuspruch. Während der Titel I still have faith in you an klassische Abba-Hits anknüpft, erscheint das weniger eingängige Don't shut me down vielen als zu belanglos.

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Besonders kritisch kommentieren Fans indes, dass das Abba-Comeback offenbar vornehmlich von den beiden männlichen Mitgliedern angetrieben wird. Bei der offiziellen Pressekonferenz traten ausschließlich Ulvaeus und Andersson in Erscheinung. In welchem Maß Fältskog und Lyngstad hinter dem Projekt stehen, bleibt unklar.

Augmented-Reality-Konzerte mit virtuellen Avataren zu veranstalten, ist indes nicht neu. Schon 2012 holte Rapper Snoop-Dogg den verstorbenen Tupac als digitales Abbild zurück auf die Bühne. In der Regel werden die dreidimensionalen Projektionen auf eine schräg zum Publikum angebrachte Folie geworfen. Welche Technik Abba verwendet, ist nicht bekannt.

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Trollversteher 09. Sep 2021

LOl - das wird ja immer besser, Du bist ja ein wahrer Klimakomiker! Vor dem...

leed 06. Sep 2021

Avatare statt richtige Leute auf der Bühne... naja wenigstens kommt dieser Trend zur...

Trollversteher 06. Sep 2021

Würde das mal nicht so klischeehaft sehen, kenne sogar einige Anfang 20 Jährige (vor...

AvailableLight 05. Sep 2021

Zum Glück hatte ich meinen Mate-Tee schon runtergeschluckt als ich das gelesen habe...



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