Comeback gescheitert: Panasonic verkauft keine Smartphones mehr in Europa

Erst im April 2012 wurde das Modell Eluga in Europa präsentiert, jetzt will sich Panasonic offenbar aus dem europäischen Smartphone-Geschäft zurückziehen. Die japanische Tageszeitung Nikkei Shinbun(öffnet im neuen Fenster) spricht von einem Abzug noch im Laufe dieses Jahres. Gleichzeitig soll auch eine Optimierung des innerjapanischen Absatzes untersucht werden.
Starke Konkurrenz durch andere Hersteller
Die etwas überraschenden Rückzugspläne sind laut Zeitung unter anderem in der schlechten wirtschaftlichen Lage aufgrund von Europas Wirtschaftskrise begründet. Wegen des späten Einstiegs in den Smartphone-Markt sei es für Panasonic zudem schwer, international gegen Apple und Samsung zu bestehen.








Die späte Einführung eigener Smartphones wirkt sich für Panasonic auch auf dem japanischen Markt aus. Der Verkauf hat sich dem Bericht zufolge nicht wie geplant entwickelt. Die einzige japanische Produktionsstätte wurde mittlerweile ins asiatische Ausland verlagert, Hunderte Mitarbeiter wurden entlassen.
Europa-Comeback offenbar gescheitert
Mit dem Eluga stieg Panasonic im April 2012 wieder in den Smartphone-Markt in Europa ein. Bis 2006 hatte Panasonic Symbian-Smartphones hergestellt und verkauft, sich dann aber aus diesem Markt zurückgezogen. Im Jahr 2011 gab es dann wieder Smartphones von Panasonic, die mit Android liefen und vor allem in Japan angeboten wurden.
Vom 1. April 2012 bis zum 31. März 2013 wollte Panasonic ursprünglich 1,5 Millionen Smartphones in Europa absetzen. Wie viele das Unternehmen in Europa verkauft hat, ist nicht bekannt. Bisher hat der Hersteller noch keine Stellungnahme zu dem Bericht veröffentlicht.