Comcast: T-Mobile wollte Fusion mit Kabelnetzbetreiber

Die Deutsche Telekom hat neben der Übernahme von Sprint auch erwogen, dass ein Zusammengehen mit Comcast eine Option wäre. Das Geheimpapier wurde nun öffentlich.

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Comcast
Comcast (Bild: Cindy Ord/Getty Images for Comcast)

T-Mobile US hat im Jahr 2015 eine Fusion mit dem Kabelnetzbetreiber Comcast als eine von mehreren Möglichkeiten geprüft, um das Mobilfunkunternehmen für einen anhaltenden Erfolg zu positionieren. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, geht dies aus Dokumenten (PDF) hervor, die die US-Bundestaaten in der Klage gegen die Fusion vorgelegt haben.

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Das damals als vertraulich eingestufte Dokument ist eine Präsentation für einen Unternehmensworkshop der Deutschen Telekom. Die Fusion mit dem größten Kabelnetzbetreiber der USA wurde als regulatorisch unbedenklich eingestuft bei hohen Kosten- und Netzwerksynergien.

Das Event in Deutschland wurde auch von Thorsten Langheim, dem Leiter des US-Geschäfts der Telekom, organisiert. Dem Dokument zufolge könnte die mögliche Comcast-Fusion nach dem Kauf von Sprint oder anstelle dessen stattfinden. In dem Dokument heißt es, dass ein Sprint-Zusammenschluss mit erheblichen regulatorischen Hürden konfrontiert sein würde, und vorgeschlagen, die Lobbyarbeit "mit den" richtigen "Leuten in Washington" zu verstärken.

Laut dem Dokument ging man davon aus, dass die US-Aufsichtsbehörden eine T-Mobile-Sprint-Kombination ablehnen, selbst wenn Sprint Insolvenz anmelden würde. Auch zwei Manager von McKinsey waren an dem Treffen der Telekom beteiligt. T-Mobile, Sprint und Comcast haben den Bericht nicht kommentiert.

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Über ein Dutzend US-Bundesstaaten klagen gegen die Übernahme von Sprint für 26,5 Milliarden US-Dollar, der die dritt- und viertgrößten US-Mobilfunkbetreiber zusammenbringen soll. Die Kläger kritisieren, dass dadurch der Wettbewerb eingeschränkt und es zu Preiserhöhungen, Arbeitsplatzabbau und Innovationsrückgang kommen werde.

Comcast ist der größte Kabelnetzbetreiber der USA und der drittgrößte Telekommunikationskonzern. Das US-Justizministerium und die Federal Communications Commission (FCC) haben die Übernahme bereits genehmigt.

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