Collaborative Displays: Microsoft zeigt neue Produktkategorie und IoT-Dienste
Microsoft hat auf der Komponentenmesse Computex 2018 eine neue Produktkategorie angekündigt: die Collaborative Displays. Dabei handelt es sich um Windows-Computer im Stil eines Surface Hub oder des kommenden Surface Hub 2, also Hardware für den Konferenzraum. Microsoft erhofft sich dadurch, dass weitere Unternehmen Produkte für diesen Anwendungszweck bauen. Erste Geräte sollen von Unternehmen wie Sharp und Avocor kommen, berichtet das Enterprise-IT-Magazin Venturebeat(öffnet im neuen Fenster).
Außerdem präsentiert Microsoft auf der Messe IoT Core Services, einen Dienst, den Kunden als Abonnement buchen können. Die Software soll das speziell an das Internet der Dinge angepasste Betriebssystem Iot-Core ergänzen. Iot Core Services enthält zudem das Device Update Center. Darüber können Iot-Sensoren und Geräte zentral verwaltet werden. So lassen sich zum Beispiel Treiber, Dateiaktualisierungen und Systemkonfigurationen über Windows Update Services auf ein Iot-Netzwerk verteilen. Das soll die Integration neuer Sensoren in bereits vorhandene Iot-Infrastrukturen erleichtern.
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Iot-Community bekommt Schulungen und Events
Der Dienst soll mit zehn Jahren Support vonseiten Microsofts über den Long Term Servicing Channel erscheinen. Er integriert auch einige Sicherheitsfunktionen. So können einzelne Iot-Clients aus dem Netzwerk ausgeschlossen oder mit einem Image komplett neu installiert werden. Microsoft gründet zudem die Intelligent Edge Partner Community – eine Gruppe von Nutzern, die sich zum Thema Iot austauschen können. Microsoft will seinen Partnern darüber auch Schulungen, spezielle Events und Early-Adopter-Programme anbieten.
Die Computex 2018 ist für Microsoft also nicht unbedingt ein Ort, um komplett neue Produkte vorzustellen. Stattdessen sollen eine neue Produktkategorie und die Erweiterungen in der Iot-Sparte eine allgemeine Strategie zeigen, die das Unternehmen verfolgt. Gerade im Bereich des Internets der Dinge kündigte Microsoft bereits mehrere Neuerungen vorher an – etwa einen dedizierte Iot-Chip für Dritthersteller, der Linux-Kernel und ARM-Prozessor integriert.
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