Call of Duty im Test: Cold War ist ein Spektakel auf Sparflamme

Auf serienuntypisch leisen Pfoten durch Berlin: Im neuen Call of Duty kämpfen Spieler gegen einen mysteriösen Superspion.

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Szene aus Call of Duty: Black Ops Cold War
Szene aus Call of Duty: Black Ops Cold War (Bild: Activision/Screenshot: Golem.de)

Der Präsident ist voll informiert und hat klare Anweisungen: "Beschützen Sie unsere Art zu leben!" In Call of Duty - Black Ops Cold War ist es Ronald Reagan, der uns in den Kampf für die ganze freie Welt schickt. Gemeinsam mit einem Team von Elitesoldaten sollen wir einen mysteriösen Meisterspion Perseus unschädlich machen, der irgendwelche bösen Sachen mit Atombomben vorhat.

Inhalt:
  1. Call of Duty im Test: Cold War ist ein Spektakel auf Sparflamme
  2. Verfügbarkeit und Fazit: Call of Duty - Black Ops Cold War

Welche genau, erfahren wir erst nach und nach in der rund sieben Stunden langen Kampagne von Cold War, die von Treyarch entwickelt wurde. Darin sind wir meist im Jahr 1981 an Orten wir Berlin und in der Sowjetunion unterwegs, aber auch kurz in Vietnam und Kuba.

Wir spielen die meiste Zeit einen männlichen, weiblichen oder diversen Agenten namens Bell. Diese Figur können wir (erstmals in einem Call of Duty) ein wenig unseren Wünschen anpassen und neben dem Geschlecht auch die Klasse auswählen, was uns etwas mehr Munition oder mehr Durchschlagskraft beschert. Sehen oder hören tun wir den Protagonisten an keiner Stelle.

Nach dem in bester Serientradition bombastischen Auftakt auf einem Flugfeld in der Türkei geht es ruhiger zu. Es gibt sogar einen Einsatz in Berlin, in dem wir auf leisen Sohlen an der Polizei vorbeischleichen und von hinten ausgeschaltete Personen in Schränken verstecken müssen.

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Speziell in dieser Mission haben wir mehrere Anläufe benötigt, um herauszufinden, was zu tun ist. Wir hatten den Eindruck, dass wir vom Programm nicht ausreichend klare Informationen bekommen haben.

In einem anderen Einsatz sind wir in einer Geheimdienstzentrale unterwegs und müssen eine Möglichkeit finden, eine Zielperson auszuschalten. Dabei gibt es ein paar Möglichkeiten, zwischen denen wir uns entscheiden können. Diese Auswahl und das daraus folgende Vorgehen finden wir interessant gemacht - aber wer Action pur bevorzugt, muss ganz schön lange den Triggerfinger stillhalten.

Die anderen Missionen sind wie gewohnt schlauchig angelegt und stark geskriptet. Es gibt ein paar schön gemachte Einsatzorte, etwa eine ungewöhnliche Trainingshalle der Sowjets - über die wir hier nicht mehr verraten wollen. Für zwei Zusatzlevel gibt es außerdem recht anspruchsvolle Rätselaufgaben, die bei jedem Spieler leicht variieren - es ist also nicht möglich, einfach eine fertige Lösung aus dem Netz zu verwenden.

  • In Kuba kämpfen wir mit Verbündeten unter Palmen. (Bild: Activision/Screenshot: Golem.de)
  • Auch Einsätze in Helis (und Autos) gehören zur Kampagne. (Bild: Activision/Screenshot: Golem.de)
  • Die Ost-Berliner U-Bahn ist in Cold War eine richtig düstere Sache. (Bild: Activision/Screenshot: Golem.de)
  • Ronald Reagan ist einer von mehreren Politikern im Spiel. (Bild: Activision/Screenshot: Golem.de)
  • An dieser Pinnwand wählen wir die Einsätze aus. (Bild: Activision/Screenshot: Golem.de)
  • Hier sind wir in einer Geheimdienstzentrale unterwegs. (Bild: Activision/Screenshot: Golem.de)
  • So sieht die Charaktererstellung in der Kampagne aus. (Bild: Activision/Screenshot: Golem.de)
  • Im Multiplayer wählen wir unseren Loadout. (Bild: Activision/Screenshot: Golem.de)
In Kuba kämpfen wir mit Verbündeten unter Palmen. (Bild: Activision/Screenshot: Golem.de)

Neben der Kampagne gibt es noch Multiplayer und einen Zombiemodus. Im Hauptmenü ist außerdem als vierter wichtiger Bestandteil eine Verbindung zum Free-to-Play-Ableger Warzone eingebaut. Der Multiplayer ist gegenüber Modern Warfare wieder schneller und hektischer geworden - sehr gute Reflexe sind in Cold wesentlich wichtiger als taktische Raffinesse.

Call of Duty: Black Ops - Cold War - [PlayStation 4]

Die meisten der zehn mitgelieferten Maps sind relativ kompakt. Als Highlight gilt in der Community eine Karte namens Armada, in der man auf hoher See von Schiff zu Schiff springen und schwimmen kann - das ist sehr sehenswert. Zwei Umgebungen basieren auf deutschen Städten: Berlin und Hannover.

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Verfügbarkeit und Fazit: Call of Duty - Black Ops Cold War 
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