Hintergrundlast ist eine Praxisfrage

Dazu vorweg eine Information: Sechs oder acht Kerne verglichen mit vier Cores bringen in aktuellen Titeln einen messbaren Leistungsschub. Das gilt unter anderem für Assassin's Creed Origins, für Destiny 2, für Elex und für Mittelerde - Mordors Schatten. Auch Hyperthreading (bei Intel) respektive SMT (bei AMD) bei einem Quadcore steigert die Bildrate messbar. Die meisten Spiele erreichen allerdings eine sehr hohe Fps; wer nicht gerade ein 120-Hz- oder 144-Hz-Display nutzt, der dürfte von diesen Bildraten wenig mitbekommen.

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Umgekehrt bedeutet die immer bessere Anpassung für mehr Kerne, dass für ein garantiert rundes Spielgefühl mittlerweile ein flotter Hexacore mehr Pflicht denn Kür ist. Selbst ein Core i7-7700K mit vier Kernen und acht Threads benötigt in Assassin's Creed Origins nach dem Reisen in ein anderes Gebiet ein paar Sekunden Rechenzeit, während derer das Streaming der Spielwelt leicht ruckelig abläuft. Wenn dann im Hintergrund noch diverse Programme die CPU beanspruchen, schlägt sich das spürbar in den Frametimes nieder.

In älteren Titeln gilt das wiederum nicht und auch dann nicht, wenn der Prozessor weit mehr als 60 fps erreichen könnte, der geneigte Zocker aber vor einem 60-Hz-Display mit eingeschalteter vertikaler Synchronisation sitzt. Es kommt also schlicht darauf an, welches Spiel mit welcher Hintergrundlast auf welchem Prozessor läuft - das war auch nicht anders zu erwarten.

Coffee Lake vs. Ryzen

Was bedeutet das nun konkret für den Core i5-8400 und den Ryzen 5 1600X? In vielen Titeln hat der Intel-Chip bei der nominellen Bildrate einen Vorteil, wobei der Vorsprung zumeist schrumpft, je neuer das Spiel ist. Wenn dann noch Multitasking betrieben wird, dürfte der AMD-Prozessor recht nahe herankommen oder den Intel gar überholen. Dabei hilft SMT in Form von zwölf Threads bei punktueller Hintergrundlast, was weniger ungewolltes Stottern bedeutet. Auch in Anbetracht der schlechten Lieferbarkeit des Core i5-8400 würden wir Multitasking-Nutzern eher zum Ryzen 5 1600X raten.

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Alle Messergebnisse stellen wir auf Anfrage zur eigenen Auswertung zur Verfügung. Zudem würden wir uns über Feedback freuen, ob wir weitere Chips und Hintergrundlasten testen sollen und wenn ja, welche.

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 Runderer Ryzen dank SMT-Theads
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sofries 28. Nov 2017

Bei ITlern ist das meist ein C&A Hemd, das man von Mutti zum 17. Geburtstag bekommen und...

Anonymer Nutzer 09. Nov 2017

Das wäre dann ja für Intel noch schlechter. Denn kann käme die etwas bessere IPC gar...

Anonymer Nutzer 09. Nov 2017

Da mein 1151 ASRock Board die Grätsche gemacht hat, musste ich mir kurz vor Ryzen noch...

Anonymer Nutzer 09. Nov 2017

AMD hat seit Bulldozer massiv auf Multithread gesetzt und dort liegt auch die Stärke der...

Trockenobst 08. Nov 2017

Ich habe einen X1600 und kann problemlos von 2 SSDs und 2 PCie m.2 (eine Onboard, eine...



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