Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Coffee Lake Refresh: Hersteller bereiten Boards für 128 GByte RAM vor

Bisher war Intels Mittelklasse-Plattform, der Sockel LGA 1151 v2, auf 64 GByte DDR4-Speicher beschränkt. Per UEFI-Update unterstützen einige Mainboards mittlerweile die doppelte Menge an Arbeitsspeicher, zumal mit dem Core i9-9900K auch die Rechenleistung gestiegen ist.
/ Marc Sauter
12 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Mehrere 32-GByte-DIMMs (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Mehrere 32-GByte-DIMMs Bild: Marc Sauter/Golem.de

Asus hat für mehrere Sockel-LGA-1151-v2-Hauptplatinen ein UEFI-Update bereitgestellt, wodurch die Z390-Mainboards auch Speichermodule mit 32 GByte Kapazität unterstützen. Dadurch verdoppelt sich der maximal mögliche Ausbau von 64 GByte auf 128 GByte, was angesichts von Prozessoren wie dem achtkernigen Core i9-9900K (Test) für einige Anwendungen nützlich ist.

DDR4-Module mit 32 GByte sind ein vom Speichergremium Jedec abgesegneter Standard, die ungepufferten Riegel (U-DIMMs) basieren auf 16-GBit-Chips und weisen doppelte Bauhöhe auf. Sie setzen ein entsprechend vorbereitetes Z390-Board samt Coffee-Lake-Refresh-Prozessor voraus, da Intel einen neuen Memory Reference Code für die 9th Gen herausgegeben hat. Darunter fallen neben dem Core i9-9900K auch kleinere Modelle mit der Core i5-9400KF ohne integrierte Grafik, welche von dem neuen UEFI-Update ebenfalls unterstützt werden.

Core i9-9900K – Test
Core i9-9900K – Test (02:18)

In der Liste der kompatiblen Speicherriegel seitens Asus steht bisher nur ein U-DIMM mit der Typenbezeichnung J4BGUS2G8QHBC von SL-Link, einem Embedded-Zulieferer. Schon im September 2018 zeigte Samsung das M378A4G43MB1-CTD-Modul(öffnet im neuen Fenster), es ist aber nicht lieferbar. Asus wiederum hatte im Oktober 2018 mehrere Varianten von G.Skill und von Zadak auf einem Event ausgestellt, auch hier ist die Verfügbarkeit jedoch nicht gegeben.

Noch unterstützen nicht alle Z390-Platinen von Asus die 32-GByte-Riegel, weitere sollen aber folgen. Unter anderem beim TUF Z390-Pro Gaming(öffnet im neuen Fenster) steht explizit dabei, dass der Support gegeben ist, viele andere Boards haben aber am 11. Januar 2019 ein Update erhalten. Weitere Hersteller dürften in den kommenden Wochen ebenfalls Aktualisierungen bereitstellen oder haben dies schon ohne besondere Kennzeichnung, darunter Gigabyte und MSI(öffnet im neuen Fenster).


Relevante Themen