Coffee Lake: Intels 6C-Prozessoren erfordern neue Boards

Wer im Herbst 2017 einen von Intels neuen Chips mit sechs Kernen kaufen möchte, sollte gleich noch eine neue Platine einkalkulieren. Aktuelle LGA-1151-Boards unterstützen Coffee Lake nicht, es ist ein Chipsatz der 300er-Serie notwendig.

Artikel veröffentlicht am ,
Coffee Lake alias 8th Gen
Coffee Lake alias 8th Gen (Bild: Intel)

Intel hat heute die ersten Chips der achten Core-Generation für Mini-PCs und für Ultrabooks (Kaby Lake Refresh) vorgestellt und parallel dazu auch schon Renderings der Verpackungen der Desktop-Ableger (Coffee Lake) veröffentlicht. Deren Aufdruck besagt, dass die Prozessoren ein Mainboard mit einem Chipsatz der 300er-Reihe erfordern, was bedeutet, dass die CPUs mit bisherigen Sockel-LGA-1151-Platinen mit 200er-PCH nicht kompatibel sind.

  • Verpackung eines Core i7 der achten Generation (Bild: Intel)
  • Verpackung eines Core i7 der achten Generation (Bild: Intel)
  • Verpackung eines Core i5 der achten Generation (Bild: Intel)
  • Verpackung eines Core i5 der achten Generation (Bild: Intel)
Verpackung eines Core i5 der achten Generation (Bild: Intel)
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Der Platform Controller Hub samt Mainboard-Bios ist entscheidend für die Prozessorunterstützung, sofern der Chip in den Sockel passt. Intel nutzt für Coffee Lake zwar weiterhin eine Fassung LGA 115x, jedoch eine leicht abgewandelte Version, die elektrische oder mechanische Änderungen aufweist. Die neuen Coffee Lake sind Intels erste Mainstream-CPUs mit sechs statt vier Kernen und stellen prinzipiell eine interessante Aufrüstoption dar.

Was dafür sorgt, dass Intel einen Sockel LGA 1151 v2 und neue Chipsätze für Coffee Lake voraussetzt, ist bisher nicht klar. Denkbar sind technische Feinheiten oder schlicht Produktpolitik, da die Mainboard-Partner durch neue Platform Controller Hubs die Option haben, frische Platinen zu entwickeln. Einen ähnlichen Schritt gab es schon beim Sockel LGA 2011, hier waren jedoch die integrierten Spannungsregler (FIVR) der CPUs der Hintergrund.

Mehr Kerne und mehr Takt

Für die Coffee Lake nutzt Intel das neue 14++-Fertigungsverfahren und integriert sechs statt vier Kerne und taktet die Chips höher als die bisherige Kaby Lake wie den Core i7-7700K. Der läuft mit 4,2 GHz Basistakt und einem Turbo von 4,4 (4C) bis 4,5 GHz (1C). Der neue Core i7-8700K weist Frequenzen von 3,7 GHz (Basis) über 4,3 GHz (6C) und 4,3 GHz (4C) bis 4,7 GHz (1C) auf.

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Die Coffee Lake haben eine Verlustleistung von 95 Watt und werden gegen AMDs Ryzen 7 positioniert. Wir erwarten einen Marktstart im Oktober 2017.

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Anonymer Nutzer 23. Aug 2017

War nicht Crossfire/SLI "nur" wichtig für Spiele? Ansonsten kaufst du dir Workstation...

KiznaCat 22. Aug 2017

Als jemand der schon länger mit 6 Kernen und auch 4 Kerner zu hause Arbeitet kann ich...

BeFoRe 22. Aug 2017

I see what you did there :D

Its_Me 22. Aug 2017

Das ist aber auch ein eher exotischer Fall. Bei einem fehlenden Anschluss rüstet man den...

Anonymer Nutzer 22. Aug 2017

So ist es. Ich wollte einen RyZEN 1600 kaufen, bekomme den aber nichtmal ansatzweise...



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