Codemasters: F1 2018 erhält Direct3D 12 als Beta

Die Rennsimulation F1 2018 unterstützt per Beta-Branch die Grafikschnittstelle Direct3D 12. Entwickler Codemasters möchte so austesten, ob und wo das API für Spieler von Vorteil ist. Die ersten Resultate sind zumindest bei AMDs Radeon-Grafikkarten positiv.

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F1 2018
F1 2018 (Bild: Codemasters)

Codemasters hat eine Betaversion von F1 2018 veröffentlicht, welche eine Unterstützung der D3D12-Grafikschnittstelle integriert. Die 'f1_dx12_beta' genannte Branch für die PC-Version der Rennsimulation wird über Steam bezogen, das Passwort lautet '244EwzNFQkfnqf4Xc6GTmgsPtT6LAbYn' und schaltet diese dann frei. Das Entwicklerstudio weist darauf hin, dass Crossfire und SLI nicht unterstützt werden, die Leistung soll vor allem auf schnellen Systemen steigen.

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Bisher nutzt F1 2018 die D3D11-Schnittstelle, so wie die Vorgänger auch. Die zugrundeliegende Ego-Engine entspricht in vielen Bereichen der Version von F1 2017: Beispielsweise sind weiterhin die Umgebungslichtverdeckungen ASSAO von Intel und HBAO+ von Nvidia integriert und es gibt eine temporale Kantenglättung, welche optional mit Checkerboard-Rendering für mehr Leistung berechnet werden kann. Überdies wird High Dynamic Range bei entsprechenden Displays oder Fernsehern angeboten.

Benchmarks von D3D12 in F1 2018 zeigen, dass auf einem System mit Core i7-4930K und einer Geforce RTX 2080 Ti (Test) und einer Radeon RX Vega 64 (Test) zumindest die minimale Bildrate bei der AMD-Grafikkarte messbar ansteigt. Im Feedback-Forum zur D3D12-Beta berichten Nutzer ebenfalls von leicht höheren Bildraten, welche sie im integrierten Benchmark von F1 2018 gemessen haben.

In den vergangenen Monaten ist die Anzahl an Spielen mit D3D12-Unterstützung gestiegen, allerdings scheint das API nicht leicht zu handhaben zu sein. Battlefield 1 und Battlefield 5 von Dice etwa stottern mit der Grafikschnittstelle, bei Shadow of the Tomb Raider von Nixxes hingegen läuft der D3D12-Modus runder als mit D3D11.

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