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Der CodeBug ist eine kleine Platine zum Experiment
Der CodeBug ist eine kleine Platine zum Experiment (Bild: André Schume/Golem.de)

Das eigene Programm ausprobieren

Wer sein Programm testen will, muss es nicht sofort auf den Codebug herunterladen. Stattdessen steht ein Emulator zur Verfügung, mit dem das Programm getestet werden kann. Es läuft zwar langsamer als auf dem Codebug selbst, funktioniert aber ansonsten genauso wie das Original.

Die Übertragung des Programms auf den Codebug gestaltet sich recht einfach. Der A-Button muss auf der Platine gedrückt werden, während die USB-Verbindung zum Computer eingesteckt wird. Daraufhin erscheint es als USB-Laufwerk, ohne dass eine Treiberinstallation erforderlich wäre. Nach einem Klick auf den Download-Button im Web-Editor wird das kompilierte Programm zum Download angeboten. Durch Speichern auf dem simulierten USB-Laufwerk wird es übertragen. Das dauert nur Sekunden. Nach einem Druck auf die B-Taste wird unser Programm dann gestartet.

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  • Die LED-Matrix und die Kontaktbeinchen fallen sofort auf dem Käfer auf. (Foto: André Schume/Golem.de)
  • Auf der Rückseite befindet sich ein Batteriehalter. (Foto: André Schume/Golem.de)
  • Die Kontakte dienen GPIO. (Foto: André Schume/Golem.de)
  • Über eine Anschlußleiste kann der Codebug auch auf einen Raspberry Pi benutzt werden. (Foto: André Schume/Golem.de)
  • Innerhalb des webbasierten Editors wird Programme mit Hilfe von Blöcken zusammen gesetzt. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Blöcke werden über ein Menü ausgewählt. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • So entsteht Block für Block das Programm. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Dahinter steht echter Quellcode. Der aber nicht bearbeitet werden kann. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Compiliert wird der Code auf dem Webserver und dann zum Download angeboten. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
Die Kontakte dienen GPIO. (Foto: André Schume/Golem.de)

Allerdings klappt das nicht mit jedem Browser. Firefox zum Beispiel speichert eine Datei während des Downloads unter einem temporären Namen und benennt sie dann um. Das funktioniert mit dem Codebug nicht. Stattdessen muss die Datei zuerst normal auf der Festplatte gesichert und dann auf den Codebug kopiert werden.

Das Programm wird im 32 KByte großen Flash-Speicher des Microcontrollers hinterlegt und startet automatisch, sobald der Codebug Strom erhält, sei es per USB oder Batterie. Es wird nirgendwo dokumentiert, wie viel vom Flash-Speicher für eigene Programme verfügbar ist. Allerdings spielt das auch eine untergeordnete Rolle, längere Programme mit dem visuellen Editor zu erstellen, ist eher mühselig.

Dem Anfänger helfen Beispielprojekte

Allerdings muss nicht jedes Programm von Grund auf selbst zusammengeklickt werden. Die Webseite zum Projekt bietet nicht nur eine ganze Reihe von Anleitungen und vorbereiteten Projekten, sie können in Form von sogenannten Remixen auch als Basis für eigene Projekte benutzt werden.

Interessanterweise gibt es neben der visuellen Ansicht auch eine echte Code-Ansicht im Editor. Dabei handelt es sich aber tatsächlich um eine reine Ansicht: Bearbeitet werden kann der Code darin nicht. Allerdings verrät die Code-Ansicht, dass intern Javascript aus dem visuellen Editor erzeugt wird. Daraus generiert ein serverseitiger Compiler das Binary zum Überspielen auf den Codebug.

Leider gibt es keine Dokumention der Toolchain, um selbst Binarys für den Codebug zu erstellen. Der Nutzer hat derzeit keine Alternative zum visuellen Web-Editor.

Obwohl der visuelle Editor aus Sicht des klassischen Programmierers eher hinderlich scheint, an einer Stelle spielt er seinen Vorteil aus. Die LED-Matrix kann über eine ganze Reihe von Methoden sehr komfortabel verwendet werden. Statt zur Darstellung von Sprites und Text umständlich jede einzelne LED anzusteuern, wird das entsprechenden Blockelementen überlassen. Um ein Sprite zu erzeugen, wird dabei im Editor jede LED angeklickt, die leuchten soll. So ist im Programmcode stets direkt ersichtlich, was später auf der LED-Matrix zu sehen ist.

 Codebug angetestet: Bug mit FeatureEin Minidisplay für das Raspberry Pi 

eye home zur Startseite
mavoe 21. Sep 2016

... Pollin, siehe: http://www.pollin.de/shop/dt/NzAzNzkyOTk-/Bauelemente_Bauteile...

letz 19. Nov 2015

Sehr interessant und sehr günstig, viel günstiger als dieses extrem teure Magnet Clicki...

philtech 18. Nov 2015

Die Namensgebung ist gut getroffen

kendon 18. Nov 2015

Naja, 'nem achtjährigen beizubringen er soll sich die Algorithmen per Tooltip erklären...



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