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Code-Hosting: KDE migriert auf Gitlab

Eine weitere Open-Source-Community nutzt die Hosting-Plattform Gitlab. Das KDE-Team verspricht sich davon eine stärkere Kollaboration.

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Das Gitlab-Maskottchen ist ein Marderhund (Tanuki).
Das Gitlab-Maskottchen ist ein Marderhund (Tanuki). (Bild: ALFREDO ESTRELLA/AFP via Getty Images)

Nach etwas mehr als einem halben Jahr Arbeit hat die KDE-Community verkündet, ihre Migration auf die freie Code-Hosting-Plattform Gitlab erfolgreich umgesetzt zu haben. Dies umfasse zunächst nur die erste Phase der geplanten Migration, die bisher das eigentliche Code-Hosting sowie Reviews für neuen Code beinhaltet. Beitragende zu den vielen verschiedenen KDE-Projekten haben zudem bereits damit begonnen, die neue Plattform zu nutzen.

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In der Ankündigung heißt es: "Durch den Wechsel zu Gitlab bieten wir unserer Community eine der beliebtesten und neuesten, voll funktionsfähigen, aktiv entwickelten und unterstützten Devops-Plattformen, die es heute gibt." Die Gemeinschaft erwartet von dem Wechsel eine "gesteigerte Kollaboration und Produktivität". Ebenso sollen dank Gitlab die Arbeitsabläufe der Beteiligten "transparent und zugänglich für alle werden, die beitragen wollen".

Auch andere große und bekannte Open-Source-Projekte nutzen schon länger Gitlab zur Entwicklung. Dazu gehören unter anderem Gnome oder die Freedesktop.org-Community. Auch Fedora erwägt einen Wechsel. Es werden aber auch viele weitere Projekte auf der komplett proprietären Plattform Github erstellt, die ähnliche Dienste anbietet wie Gitlab. Die KDE-Community hostet die Plattform mit Unterstützung selbst und nutzt dafür die vollständig freie Community Edition von Gitlab.

Der neue Dienst soll langfristig als einheitlicher Anlaufpunkt der Entwicklung von KDE-Projekten dienen und damit die Vielzahl verschiedener bisher genutzter Dienste ersetzen. Dazu gehören das Githosting per Gitolite, Review- und Task-Verwaltung per Phabricator, der Bugtracker Bugzilla, ein hauseigenes Identity-Management sowie auch Jenkins für CI/CD.

Die Gitlab-Instanz von KDE findet sich unter invent.kde.org. Ein detaillierter Blogpost von Gitlab beschreibt weitere Hintergründe zur Migration der mehr als 1000 KDE-Repositorys.

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minnime 01. Jul 2020 / Themenstart

Na die Info dass sie vorher Phabricator genutzt haben hat irgendwie gefehlt. Ich hab nur...

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