Code-Hosting: 350 Projekte der Apache Software Foundation sind auf Github

Der Code sämtlicher Projekte der Apache Software Foundation wird künftig offiziell auf Github gehostet. Das betrifft rund 350 Projekte mit zusammen mehr als 200 Millionen Zeilen Code.

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Die Apache Software Foundation nutzt künftig Github.
Die Apache Software Foundation nutzt künftig Github. (Bild: Github)

Die Apache Software Foundation (ASF) hat den Umzug von ihrem eigenen Git-Service auf die proprietäre Code-Hosting-Plattform Github abgeschlossen. Die ASF betreut als eine Art Dachorganisation eine Vielzahl verschiedener einzelner Projekte, die nur zum Teil miteinander in Verbindung stehen. Die Organisation selbst beschreibt sich als größte ihrer Art in der Open-Source-Community weltweit.

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Von der ASF werden derzeit rund 350 Projekte betreut, die nun also offiziell auf Github weiterentwickelt werden sollen. Dies erfolgt durch derzeit rund 7000 Beitragende mit Commit-Rechten für den Code und unzähligen weiteren Entwicklern. Zusammengezählt umfassen die unterschiedlichen Projekte der ASF zurzeit mehr als 200 Millionen Zeilen Code. Einige auch bekannte Projekte der ASF wie etwa Openoffice werden aber nur relativ sporadisch weiterentwickelt und verfügen über eine kaum noch nennenswerte Entwicklergemeinschaft.

Der Wechsel hin zu Github ist das vorläufige Ende eines längeren Prozesses. So konnten sich die Projekte der ASF schon vor Jahren zwischen der Nutzung des eigenen Versionskontrollsystems Subversion oder Git entscheiden. Über die Jahre migrierten viele Projekte zu Git und wollten ihren Code letztlich auch auf Github selbst bereitstellen.

Die Organisation selbst ermöglichte das zunächst nur über offizielle Spiegel-Server mit ausschließlichem Lese-Zugriff. Der Druck der Entwickler, Github auch aktiv verwenden zu können, war wohl aber zu hoch, so dass die Plattform nun offiziell von allen Apache-Projekten genutzt werden kann. Der Umzug habe nur wenige Monate in Anspruch genommen und sei seit Februar 2019 abgeschlossen. Github selbst will die Entwickler und Projekte bei eventuell noch bestehenden Problemen weiterhin unterstützen.

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