Code-Hoster: Gitlab will offiziell an die Börse

Der Betreiber und Ersteller der Code-Hosting-Plattform Gitlab zeigt in seinem Börsenprospekt ein massives Wachstum.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Gitlab-Maskottchen ist ein Marderhund (Tanuki).
Das Gitlab-Maskottchen ist ein Marderhund (Tanuki). (Bild: ALFREDO ESTRELLA/AFP via Getty Images)

Der Betreiber und Hauptentwickler der gleichnamigen Code-Hosting- und Dev-Ops-Plattform Gitlab will an die Börse gehen, wie das Unternehmen in einer kurzen Pressemitteilung bekanntgibt. Die entsprechenden Dokumente (Form S-1) sind bereits bei der US-Börsenaufsicht SEC einsehbar.

Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (m/w/d)
    NKD Group GmbH, Bindlach
  2. Anwendungsbetreuer / Softwarebetreuer (m/w/d)
    GovConnect GmbH, Hannover, Oldenburg
Detailsuche

Gitlab plant demnach, unter dem Ticker-Symbol GTLB an der Techbörse Nasdaq gehandelt zu werden. Wirklich viele weitere Details zu dem geplanten Börsengang gibt es derzeit aber noch nicht. So schreibt das Unternehmen selbst: "Die Anzahl der anzubietenden Aktien und die Preisspanne für das vorgeschlagene Angebot stehen noch nicht fest. Das Angebot unterliegt den Marktbedingungen, und es kann keine Zusicherung gegeben werden, ob oder wann das Angebot abgeschlossen werden kann oder hinsichtlich des tatsächlichen Umfangs oder der Bedingungen des Angebots."

Wie viel Geld Gitlab also durch den Verkauf von Aktien tatsächlich einnehmen will, ist noch nicht bekannt oder absehbar. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, ist das Unternehmen zuletzt mit etwa 6 Milliarden US-Dollar bewertet worden. Die Pläne zum Börsengang waren seit längerem bekannt, da das Unternehmen seine strategischen Ziele transparent veröffentlicht. Ursprünglich geplant war der Börsengang eigentlich bereits für den Herbst 2020. Das Unternehmen hat aber erst jetzt die formalen Unterlagen für den kommenden Börsengang eingereicht.

Wie aus dem Börsenprospekt hervorgeht, hat Gitlab im vergangenen Geschäftsjahr 2021 Einnahmen von 152 Millionen US-Dollar erwirtschaften können. Den Verlust im gleichen Zeitraum beziffert das Unternehmen auf rund 192 Millionen US-Dollar. Für die vergangenen sechs Monate bis zum 31. Juli dieses Jahres nennt Gitlab einen Umsatz von rund 108 Millionen US-Dollar. Das entspreche einem Wachstum von 69 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kursabsturz
Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler

Die vielen neuen Mitarbeiter seien nicht richtig eingearbeitet worden. Und die Ziele von Teamviewer seien zu hochgesteckt gewesen, sagt Oliver Steil.

Kursabsturz: Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler
Artikel
  1. Adobe Max 2021: Mehr KI-Funktionen in Photoshop und Premiere Pro
    Adobe Max 2021
    Mehr KI-Funktionen in Photoshop und Premiere Pro

    Adobe hat eine bessere Objektauswahl und einfacheres Kolorieren in Photoshop sowie Optionen für Musikremixing in Premiere Pro vorgestellt.

  2. Rockstar Games: Neue GTA Trilogy läuft auch auf älterer PC-Hardware
    Rockstar Games
    Neue GTA Trilogy läuft auch auf älterer PC-Hardware

    Die Grafik der überarbeiteten GTA Trilogy sieht im Video viel besser aus als im Original. Trotzdem muss es keine ganz neue Hardware sein.

  3. Amazon-Go-Konkurrenz: Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt
    Amazon-Go-Konkurrenz
    Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt

    Kameras und Sensoren überwachen Kunden in Rewes kassenlosem Supermarkt. Bezahlt wird mit dem Smartphone.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Sapphire Pulse RX 6600 497,88€ • Nintendo Switch OLED 369,99€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 ab 2.249€ • EA-Spiele günstiger • Samsung 55" QLED 699€ [Werbung]
    •  /