Code-Hoster: Github legt eigene Produktplanung offen

Die Projekt-Roadmap des Code-Hosters Github ist nun öffentlich für alle einsehbar. Neuerungen soll dann auch diskutiert werden können.

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Gemeinsam lässt sich ein Produkt besser entwickeln. Github legt deshalb seine Roadmap offen.
Gemeinsam lässt sich ein Produkt besser entwickeln. Github legt deshalb seine Roadmap offen. (Bild: Github)

Der zu Microsoft gehörende Code-Hostingdienst Github hat seine Roadmap für neue Funktionen und Produkte offengelegt - natürlich als Projekt auf dem eigenen Dienst. Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit den sehr vielen verschiedenen Funktionen und Neuerungen des vergangenen Jahres. Insgesamt seien das mehr als 200 gewesen und Kunden hätten um mehr Einsicht in die Pläne gebeten.

"Während sich unsere Kunden daran gewöhnt haben, dass wir neue Produkte veröffentlichen, haben wir sie auch deutlich sagen hören, dass sie mehr Einblick in das haben möchten, woran wir arbeiten, was wir veröffentlichen werden und wann", heißt es in der Ankündigung von Github. Darüber hinaus habe man aber schon in der Vergangenheit einige Funktionen in einem iterativen Prozess mit der Open Source Community erstellt, wie etwa die Github Discussions, die sich noch in einer Betaphase befinden.

Als Hinweis an seine Kunden schreibt Github: "Die öffentliche Roadmap soll Ihrem Team mehr Informationen darüber geben, welche Features und Funktionen Sie in den kommenden Quartalen von GitHub erwarten können. Mit mehr Transparenz darüber, was wir bauen, können Sie auch besser planen und Feedback früher austauschen, um Einfluss auf das zu nehmen, was wir bauen."

Das Unternehmen lädt also explizit alle Interessierten ein, zur Entwicklung der Produkte und Ideen beizutragen. Das ist im Vergleich zur Situation von vor einigen Jahren ein sehr deutlicher Wandel seitens Github. So sorgte etwa vor vier Jahren ein offener Brief sehr vieler Open-Source-Projekte bei Github für großes Aufsehen.

Damals war Github vorgeworfen worden, nicht oder viel zu wenig auf Probleme oder Funktionswünsche einzugehen. Das Unternehmen hat sich seitdem aber immer weiter geöffnet und setzt verstärkt auf einen Dialog zu Produktentwicklung. Dazu gehört nun auch die öffentliche Roadmap.

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