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Cobots: Zäune stören
Cobots: Zäune stören (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Einfache Bedienung

Der JL1 etwa hat einen Touchscreen, über den der Nutzer ihm Anweisungen erteilen kann. Der Bionic Cobot hat mehrere Tasten, über die eine Programmierung per Hand möglich ist: Der Mensch führt den Roboterarm und zeigt ihm so, welche Bewegungen er ausführen soll.

  • Kollege Roboter: Mensch und Roboter sollen zusammenarbeiten. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Roboter assistiert dem Menschen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Bionic Cobot von Festo wird mit Druckluft betrieben. Seine Bewegungen sind sanft, damit er Menschen nicht verletzt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Octopus Gripper besteht aus weichem Silikon. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Gesteuert wird der Bionic Cobot über eine grafische Oberfläche. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der kollaborative Greifer Co-act JL1 von Schunk -  er wurde mit dem Hermes Award 2017 ausgezeichnet. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Co-acts sind mit Sensoren und intelligenter Software ausgestattet, die dafür sorgen, dass kein Mensch verletzt wird. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das US-Unternehmen Rethink Robotics ist mit Baxter - hier auf der Iros 2015 in Hamburg - ein Vorreiter der Cobots. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Der kollaborative Greifer Co-act JL1 von Schunk - er wurde mit dem Hermes Award 2017 ausgezeichnet. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Daneben gibt es die Möglichkeit, den Bionic Cobot per Computer zu steuern - ohne dass dafür Programmierkenntnisse nötig sind: Die Aktionen, die der Roboter durchführen kann, sind in der Bedienungsoberfläche durch Icons repräsentiert. Per Drag-and-Drop stellt der Nutzer Abläufe zu einer Sequenz zusammen, testet in dem Programm, ob das funktioniert und lässt den Roboter dann arbeiten.

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Kuka und Rethink Robotics sind Vorreiter

Zu den Vorreitern auf diesem Gebiet gehört neben dem Augsburger Roboterhersteller Kuka das US-Unternehmen Rethink Robotics, das dieses Jahr zum zweiten Mal in Hannover vertreten ist (Halle 17, Stand C23). Es wurde 2008 von Rodney Brooks gegründet, einem ehemaligen Professor für Robotik am Massachusetts Institute of Technology, und dem Gründer des Roboterherstellers iRobot, der mit Robotern für die Armee und den Haushalt erfolgreich ist.

Als iRobot nach einem Produzenten für seine Roboter suchte, fiel Brooks auf, dass in der Elektronikbranche immer noch sehr viel Arbeit per Hand erledigt wird. So kam er auf die Idee, Roboter zu entwickeln, die mit dem Menschen zusammenarbeiten können. 2012 stellte er Baxter vor, 2015 kamen Sawyer und Intera 5 dazu.

"Wir bauen Roboter, die in bereits vorhandene Arbeitsplätze passen", sagte Produktmanager Brian Benoit vor einiger Zeit im Gespräch mit Golem.de. Auch Rethink Robotics setzt auf einfache Bedienbarkeit: "Das senkt die Barriere für die Leute, den Roboter zu trainieren. Man muss kein Experte sein. Wer ein Mobiltelefon bedienen kann, kann auch diese Roboter bedienen."

 Der Roboter darf den Menschen nicht verletzen

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Prinzeumel 28. Apr 2017

Das gibt es doch schon für alle angehängten. Nur muss man aktuell noch den Schein wahren...

Prinzeumel 28. Apr 2017

...ich auch...aber sensitive roboter sind nun nix neues. KUKA hat solche dinger auch...



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