Cobalt Raq3: Computermuseum hostet Webseite auf 24 Jahre altem Server
Ein virtuelles Computermuseum hat einen 24 Jahre alten Linux-Server in Betrieb genommen und eine Webseite darauf gehostet(öffnet im neuen Fenster) . Das Serial-Port-Museum verwendet dazu einen Raq3-Server(öffnet im neuen Fenster) von Cobalt. Cobalt stellte zwischen Ende der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre Linux-basierte Server her. 2000 wurde das Unternehmen von Sun aufgekauft, die Produktion wurde 2003 eingestellt.
Die auf dem Microserver, der im Oktober 1999 vorgestellt wurde, gehostete Webseite ist eine kleine Zeitreise in die späten 1990er-Jahre. Neben einem bunten Klickzähler und dem obligatorischen Under-Construction-Gif einer Baustelle gibt es eine Linksammlung und natürlich ein Gästebuch, in dem Seitenbesucher von ihren alten Servern schwärmen.
Der Raq3 hat einen K6-2-Prozessor von AMD mit einer Taktrate von 300 MHz. Das Modell ist das erste von Cobalt, das keinen RISC-basierten Prozessor verwendet. Der Arbeitsspeicher ist 512 MByte groß, ursprünglich ausgeliefert wurde der Server mit einer 20 GByte großen Festplatte von Seagate. Das Gerät wurde mit Linux 2.2 ausgeliefert, das im Januar 1999 eingeführt wurde.
Server hat serielle Schnittstelle
Der Raq3 hat keinen Video-Ausgang, sondern lediglich eine serielle Schnittstelle. Während der Restaurierung, die das Serial-Port-Museum in drei(öffnet im neuen Fenster) Videos(öffnet im neuen Fenster) auf Youtube(öffnet im neuen Fenster) dokumentierte, musste das Gerät entsprechend an einen PC angeschlossen werden, um Informationen während des Bootvorgangs zu erhalten.
Das Serial-Port-Museum hat zwei Exemplare des Raq3 bekommen. Bei einem konnte der Bootvorgang zunächst nicht ausgeführt werden, beim zweiten Gerät musste ein Passwort zurückgesetzt werden. Dieses Gerät restaurierten die Macher des Museums schließlich und nahmen es wieder in Betrieb.
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