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CO2-Ausstoß: Elektroautos sollen klimafreundlicher als Verbrenner sein

Einer Metastudie zufolge sollen Elektroautos auf lange Sicht klimafreundlicher als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sein. Das hängt allerdings auch davon ab, in welchem Land sie geladen werden.

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Elektoautos sollen umweltfreundlicher als Verbrenner sein.
Elektoautos sollen umweltfreundlicher als Verbrenner sein. (Bild: Kārlis Dambrāns/CC-BY 2.0)

Nach Angaben des Forschungsinstituts ICCT (International Council on Clean Transportation) ist die Verwendung von Verbrennungsmotoren in Autos umweltschädlicher als der Elektroantrieb. Bei einer angenommenen Laufdauer von 150.000 km sollen durch den Betrieb des Elektroautos zwischen 28 und 72 Prozent weniger Kohlendioxid emittiert werden.

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Die Forscher haben dazu mehrere Studien ausgewertet. Die Spanne sei deshalb so riesig, weil es vor allem auf die Produktionsweise des Akkus ankomme. Die Studie zeigt, dass bei der Produktion 56 bis 494 kg Kohlendioxid pro Kilowattstunde Kapazität (kg CO2/kWh) freigesetzt werden.

Als weiterer Faktor kommt dazu, wo das Elektroauto geladen wird. In Deutschland, in dem der Kohlestrom einen hohen Anteil hat, ist der Anteil an schädlichem Treibhausgas höher als beispielsweise in Norwegen, wo ein Großteil des Stroms mit Wasserkraft gewonnen wird, oder in Frankreich mit seinem hohen Atomstromanteil. Doch auch in Deutschland seien Elektroautos trotz Kohlestroms umweltfreundlicher als Verbrenner, wenn allein die CO2-Bilanz betrachtet werde. Um die Bilanz zu verbessern, schlagen die Autoren vor allem vor, die Akkus einer Zweitverwendung zuzuführen und sie etwa als Stromspeicher im Haus zu nutzen.

In etwa drei Jahren durchschnittlicher Nutzungsdauer habe ein Elektroauto einen Diesel oder einen Benziner überholt, resümieren die Autoren der Studie.

Die englischsprachige ICCT-Studie kann als PDF heruntergeladen werden.



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