Abo
  • Services:
Anzeige
Kuppel des CNSilk-Projekts
Kuppel des CNSilk-Projekts (Bild: Steven Keating/MIT)

CNSilk Seidenraupen als 3D-Drucker

Forscher am Massachusetts Institute of Technology haben 6.500 Seidenraupen als lebendige 3D-Drucker eingesetzt, um einen riesigen Kuppelbau aus Seide zu drucken.

Anzeige

3D-Drucker arbeiten meist mit Kunststoffen oder Metallen, doch nun haben Forscher des MIT eine Struktur erzeugt, die vollständig aus einem natürlichen Material besteht. Dazu brauchten sie die Hilfe von etwa 6.500 Seidenraupen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein riesiges Kuppelgewölbe, über das die Raupen ihr Netz gesponnen haben. Das Grundgerüst des Silk-Pavillions wurde im Atrium des MIT aufgebaut. Dann wurden 6.500 Seidenraupen angesetzt, die ihre Fäden sponnen. Ein Seidenfaden kann eine Faserlänge von bis zu 50 km aufweisen. Das Material kann 30 Prozent seines Eigengewichts an Wasser aufnehmen, ist sehr elastisch und isoliert gegen Wärme und Kälte.

  • Stützkonstruktion des Seidenpavillions (Bild: Markus Kayser/MIT)
  • CNSilk (Bild: Steven Keating/MIT)
  • Seidenraupe (Bild: Steven Keating/MIT)
  • CNSilk (Bild: Steven Keating/MIT/)
Stützkonstruktion des Seidenpavillions (Bild: Markus Kayser/MIT)

Die Architektin Neri Oxman, die das Projekt CNSilk am MIT zusammen mit Studenten initiiert hat, untersuchte zunächst die Muster, mit denen die Seidenraupe spinnt und ob sich die Tiere beeinflussen lassen.

Die achteckigen Alugerüste, die als Stützkonstruktion für den Pavillon dienen, wurden zunächst von einem CNC-Roboter mit einem groben Seidengitter bespannt, das den Raupen eine Basis gab, die großen Leerräume zu erreichen.

Schwarmmanufaktur mit Licht und Wärme

Mit gezielt eingesetztem Licht und Wärme konnten die Tiere dann so über die Struktur dirigiert werden, dass sich daraus eine Kuppel ergab. Dabei wird nicht etwa jedes einzelne Tier genau geleitet, hier oder da einen Faden zu spinnen - es lassen sich nur generell Areale bestimmen, in die sich die Raupen größtenteils bewegen.

Die Seide vergeht mit der Zeit - doch sollen die 1,5 Millionen Eier, die die Seidenspinner zurücklassen und die nach der Verpuppung der Raupen entstehen, genügend Nachkommen für weitere 250 Kuppeln liefern, so die Website Wired.


eye home zur Startseite
burzum 15. Jul 2013

Wieso? Selbst wenn es Maden wären (die übrigens frittiert lecker sind :P)... Wo ist das...

SirFartALot 15. Jul 2013

auch von mir +1! (bin auch auf die irrefuehrende (reisserische?) Headline reingefallen)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Leopold Kostal GmbH & Co. KG, Lüdenscheid
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg
  3. USU AG, Möglingen bei Stuttgart
  4. Landratsamt Schweinfurt, Schweinfurt


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals
  2. (u. a. Ryzen 5 1400 für 150,89€, Ryzen 5 1600 für 198,95€ und Ryzen 7 1700 für 290,99€)
  3. 139,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Windows 10 Version 1709 im Kurztest

    Ein bisschen Kontaktpflege

  2. Powerline Advanced

    Devolo bringt DLAN-Adapter mit zwei Ports und Steckdose

  3. CSE

    Kanadas Geheimdienst verschlüsselt Malware mit RC4

  4. DUHK-Angriff

    Vermurkster Zufallszahlengenerator mit Zertifizierung

  5. Coda

    Office-365-Alternative kommt ohne "Schiffe versenken" aus

  6. Bethesda

    Wolfenstein 2 benötigt leistungsstarke PC-Hardware

  7. Radeon Software 17.10.2

    AMD-Treiber beschleunigt Destiny 2 um 50 Prozent

  8. Cray und Microsoft

    Supercomputer in der Azure-Cloud mieten

  9. Wiper Premium J XK

    Mähroboter mit Persönlichkeitsstörung

  10. Fall Creators Update

    Microsoft will neues Windows 10 schneller verteilen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
APFS in High Sierra 10.13 im Test: Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
APFS in High Sierra 10.13 im Test
Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
  1. MacOS 10.13 Apple gibt High Sierra frei
  2. MacOS 10.13 High Sierra Wer eine SSD hat, muss auf APFS umstellen

Elex im Test: Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern
Elex im Test
Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
Xperia Touch im Test
Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  1. Roboter Sony lässt Aibo als Alexa-Konkurrenten wieder auferstehen
  2. Sony Xperia XZ1 Compact im Test Alternativlos für Freunde kleiner Smartphones
  3. Sony Xperia XZ1 und XZ1 Compact sind erhältlich

  1. Re: Die id Tech-Engine ist super performant

    ckerazor | 12:08

  2. Re: Warum arbeiten die Dinger nicht mit...

    Huviator | 12:08

  3. Re: Dann doch lieber alte Thinkpads...

    cnMeier | 12:08

  4. Librem = Bio Siegel für Notebooks

    cnMeier | 12:06

  5. noch einfacher als der Namensmanager in Excel ist

    cu7003 | 12:05


  1. 12:01

  2. 11:36

  3. 11:13

  4. 10:48

  5. 10:45

  6. 10:30

  7. 09:35

  8. 09:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel