CMS: Magnolia 5.0 erhält vereinfachte Benutzeroberfläche

Mit einer neuen Benutzeroberfläche hat Magnolia sein Enterprise-CMS in Version 5 freigegeben. Die Benutzerschnittstelle ist vor allem für mobile Geräte optimiert worden, vereinfacht die Benutzung aber auch auf Desktopsystemen.

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Die Benutzeroberfläche Magnolia 5.0 ist auf mobile Geräte angepasst.
Die Benutzeroberfläche Magnolia 5.0 ist auf mobile Geräte angepasst. (Bild: Magnolia/Screenshot: Golem.de)

Die mit Magnolia 4.5 begonnenen Umbauarbeiten am Enterprise-CMS (Content Management System) sind weitgehend abgeschlossen. Magnolia 5 erhält in erster Linie eine vollkommen neue Benutzeroberfläche, die zwar für den Einsatz auf mobilen Geräten optimiert ist, die Arbeit auf Desktopsystemen aber ebenfalls erleichtern soll. Der reduzierten Benutzeroberfläche wurden Funktionen hinzugefügt, die die Arbeit erleichtern sollen, darunter Pulse und die Favoriten. Außerdem lässt sich Magnolia mit Apps weitgehend individualisieren. Die Benutzeroberfläche ist weitgehend touchoptimiert worden und deshalb auch auf Geräten mit kleinen Bildschirmen bis hin zu Smartphones nutzbar.

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Auf der Benutzeroberfläche sind keine Dropdown-Menüs zu sehen. Stattdessen gibt es drei Icons, die jeweils auf Pulse, die Favoriten und die Apps zeigen. Über Pulse werden Aktionen, Änderungen sowie Kommentare oder Anfragen in Echtzeit angezeigt. Sie lassen sich kategorisieren, filtern und statistisch auswerten. Später sollen auch Systemnachrichten dort angezeigt werden. Magnolia 5.0 lässt sich zusätzlich durch einzelne Apps individualisieren, die ebenfalls über ein Icon auf der Benutzeroberfläche schnell aufgerufen werden können. Über die Favoriten lassen sich Arbeitsvorgänge priorisieren, etwa mit einem direkten Zugriff auf eine bestimmte Seite, die aktualisiert werden soll. Die Favoriten lassen sich als eine Art To-do-Liste konfigurieren.

Durch verknüpfte Funktionsaufrufe ist ein automatischer Wechsel zwischen Apps möglich. Die Apps sollen weitgehend von der Community oder Partnern beigesteuert werden, während Magnolia das CMS weiterentwickeln will. Die Apps werden über bereitgestellte Hooks in das Java-basierte Magnolia integriert. Die Apps basieren auf HTML 5. Magnolia beinhaltet dafür eine Entwicklungsplattform, die das Java-Framework Vaadin und das Google Web Toolkit (GWT) einsetzt. Das Backend bietet weiterhin eine Integration anderer Enterprise-Systeme und Webdienste, dafür stellen Entwickler von Spring Java Framework, Groovy und Ruby die entsprechenden Schnittstellen zur Verfügung.

Magnolia 5.0 soll Benutzern mit seinem strukturunabhängigen Contentbereich größere Personalisierungsmöglichkeiten jenseits der Seitenhierarchie bieten. Mit der reduzierten Benutzeroberfläche sollen sich Anwender weitgehend auf ihre Arbeit konzentrieren können.

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In der Community-Version fehlt die Jboss-basierte Workflow-Engine. Außerdem ist die Enterrpise-Variante skalierbarer als die, die der Community zur Verfügung steht. Durch das zweigeteilte Modell sollen kleineren Entwicklern kaum Nachteile entstehen, große Firmen, die Magnolia in Enterprise-Umgebungen einsetzen wollen, sollen aber entsprechend zahlen. Zu den Kunden gehören unter anderem VW, EADS, Sony und die Middle East Broadcasting Center (MBC). Magnolia will weiterhin in die USA und nach Asien expandieren und sieht Magnolia 5.0 als Produkt, das als Basis für die nächsten zehn Jahre herhalten wird, wie der CTO bei Magnolia Boris Kraft Golem.de sagte.

Die Community Edition von Magnolia 5.0 steht auf der Webseite des Anbieters zum Download bereit.

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