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CMS: Kirby gründet eine neue Firma

Nein, gemeint ist nicht Nintendos pinke Videospielfigur, sondern der Webentwickler Bastian Allgeier und sein datenbankloses CMS Kirby.
/ Daniel Ziegener
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Über den Marktanteil des CMS in Japan ist nichts bekannt. (Bild: Branden Skeli/Unsplash)
Über den Marktanteil des CMS in Japan ist nichts bekannt. Bild: Branden Skeli/Unsplash

Die Firma hinter dem CMS Kirby hat sich neu gegründet. Die Bastian Allgeier GmbH wird durch die Content Folder GmbH & Co. KG ersetzt(öffnet im neuen Fenster) . Das teilte das Kirby-Team seinen Kunden am 15. März in einer E-Mail mit. Der Wechsel spiegelt wider, dass Gründer und Entwickler Bastian Allgeier mittlerweile nicht mehr alleine an dem Projekt arbeitet.

Der Marktanteil von Kirby ist gerade im Vergleich zu dominanten Systemen wie Wordpress verschwindend gering. Das Magazin Net schätzte ihn 2018 auf 5 Prozent, W3 Techs(öffnet im neuen Fenster) kommt auf gerade einmal 0,1 Prozent. Dennoch hält sich das Projekt seit mittlerweile zehn Jahren(öffnet im neuen Fenster) . Seit 2017 arbeitet Allgeier in Vollzeit an Kirby.

Das Geschäftsmodell von Kirby basiert auf einer einfachen Lizenzierung. Eine Lizenz kostet 99 Euro pro mit Kirby betriebener Webseite. Kirby wird etwa von dem Kartografiemagazin Katapult(öffnet im neuen Fenster) , für die Onlinepräsenz der kostenlosen Zeitung Strassenfeger(öffnet im neuen Fenster) oder von der Webseite der Streamingsoftware OBS Studio(öffnet im neuen Fenster) eingesetzt.

Im Unterschied zu Wordpress oder Joomla verwendet Kirby keine Datenbanken. Stattdessen sind alle Daten in einfachen Textdateien und Ordnern strukturiert. Der Programmcode selbst ist trotz der kommerziellen Nutzung auf Github als Open Source verfügbar(öffnet im neuen Fenster) .


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