CMOS-Bildsensoren: Sony kauft einen Teil von Toshibas Halbleitersparte

Toshiba und Sony sind über den Verkauf eines Halbleiterwerks in Oita einig geworden. Die auf CMOS-Sensoren spezialisierte Fabrik geht für rund 140 Millionen Euro an Sony. Allerdings wird nur ein Teil der Mitarbeiter übernommen.

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Toshibas Sensorproduktion wird von Sony übernommen.
Toshibas Sensorproduktion wird von Sony übernommen. (Bild: Toshiba)

Sony übernimmt Toshibas Produktion von Bildsensoren. Entsprechende Gespräche über den Verkauf der Bildsensorensparte haben Sony und Toshiba schon im Oktober 2015 bekanntgegeben. Rund 140 Millionen Euro (19 Milliarden Yen) wird Sony an Toshiba zahlen. Damit dürfte Toshiba eine sehr hohe Strafe wegen Bilanzfälschungen begleichen können, die bei ungefähr 53 Millionen US-Dollar liegt. Allerdings befindet sich Toshiba allgemein in finanziellen Nöten und muss hohe Verluste ausweisen. Auch für das eigene Notebookgeschäft sucht Toshiba nach Partnern.

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Im Zuge der nun abgeschlossenen Verhandlungen übernimmt Sony die auf 300-mm-Wafern basierende Produktion in Oita, vorbehaltlich der Zustimmung der Regulierungsbehörden. Hauptsächlich werden dort Bildsensoren produziert, aber auch Speichercontroller. Sony will sich vor allem auf die Bildsensoren konzentrieren und dafür bestimmte Mitarbeiter von Toshiba übernehmen. Wie viele das sind, ist noch unklar. Insgesamt gibt es in dem Werk 1.100 Beschäftigte. Die Produktion von Bildsensoren ist allerdings nur ein kleiner Teil dessen, was Toshiba im Halbleiterbereich produziert.

Sowohl Toshiba als auch Sony haben in Oita jeweils Halbleiterwerke. Sony hat dort ein wichtiges Werk für die Playstation 3, das allerdings bald geschlossen werden soll. Die Mitarbeiter dort sollen sich später um Bildsensoren kümmern.

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