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CM6-Serie: Toshiba/Kioxia bringt PCIe-4.0-SSD im U.3-Format

Toshiba Memory, das bald als Kioxia bekannt werden wird, hat eine Enterprise-SSD vorgestellt, die PCIe in der Version 4.0 unterstützt. Die SSD im U.3-Format darf ein bis drei Mal pro Tag überschrieben werden und schafft mehr als 6 GByte/s.
/ Andreas Sebayang
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Toshibas neue U.3-SSD. (Bild: Toshiba/Kioxia)
Toshibas neue U.3-SSD. Bild: Toshiba/Kioxia

Toshiba hat seine erste PCIe-4.0-SSD vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) . Die SSD der CM6-Serie arbeitet mit vier PCIe-Lanes und unterstützt das NVMe-Protokoll 1.4. Technische Details gibt es bisher nur wenige. Toshiba gibt an, dass die SSD beim Lesen sequentiell 6,4 GByte pro Sekunde erreicht. Toshibas eigener Bics-Speicher wird verwendet.

Geplant ist es, die SSD in Größen zwischen 800 GByte und 30 TByte auf den Markt zu bringen. Wie üblich bei solchen Enterprise-Produkten fehlt eine Preisangabe. Der Flashspeicher steckt in einem herkömmlichen 2,5-Zoll-Gehäuse mit zwei Anschlüssen für die Redundanz. Im neuen Ruler-Format gibt es sie noch nicht.

Laut Toshiba wird es zwei Varianten der CM6-SSD geben. Eine ist für besonders häufiges Schreiben geeignet und für drei vollständige Schreibvorgänge pro Tag spezifiziert. Das andere Modell ist für einen vollständigen Schreibvorgang vorgesehen.

Weitere Informationen hat The SSD Review bekommen(öffnet im neuen Fenster) , das bei der Vorstellung dabei war. Den Informationen zufolge entspricht die SSD dem U.3-Format und nicht etwa einer U.2-SSD. U.3 ist auch bekannt als SFF-TA-1001(öffnet im neuen Fenster) . Es wird zudem der aktuelle 96-Layer-Bics-Speicher verwendet. Bei der Anbindung wird es etwas unklar. Die CM6-SSD soll 2 x 2 Lanes verwenden. Die CD6-SSD 1 x 4 Lanes. Letztere wird von Toshiba aber nicht per Pressemitteilung angekündigt. Die Spezifikation von SFF-TA-1001 sieht hier unterschiedliche Beschaltungen vor.

Wann die SSD auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt. Vermutlich wird sich die Firma bis dahin schon umbenannt haben. Zum 1. Oktober 2019 ist geplant, den Namen Toshiba aufzugeben . Das gilt auch für Tochterfirmen, die Toshiba bisher nicht als Namen verwendet haben.


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