Cloudspeicherunternehmen: Dropbox will 500 Mitarbeitern kündigen
Das Cloudspeicherunternehmen Dropbox hat angekündigt, dass es 16 Prozent seiner Belegschaft entlassen wird. Gründe für diesen Schritt sind angeblich das verlangsamte Wachstum und die Notwendigkeit, Funktionen mit künstlicher Intelligenz einzuführen, wie es in einem Memo von CEO und Mitbegründer Drew Houston heißt, das Techcrunch eingesehen(öffnet im neuen Fenster) hat.
In einer Pflichtmitteilung an die Börse(öffnet im neuen Fenster) heißt es, dass dem Unternehmen im Zusammenhang mit den Entlassungen Kosten in Höhe von 37 bis 42 Millionen Dollar entstehen werden, die im zweiten Quartal verbucht werden sollen.
Trotz der Tatsache, dass Dropbox derzeit profitabel ist, wie der Chef von Dropbox in dem Memo betonte, sollen vorsorglich Stellen abgebaut und Geld in neue Bereiche investiert werden. Nur so könne mit dem Tempo der Veränderungen Schritt gehalten werden.
Houston hob in dem Memo die KI-Ära im Computerbereich als einen wichtigen Faktor für den Unternehmensumbau hervor. Techcrunch zitiert aus dem Schreiben an die Belegschaft: "Wir sind seit vielen Jahren davon überzeugt, dass KI uns neue Superkräfte verleihen und die Wissensarbeit völlig verändern wird. Und wir haben schon lange auf diese Zukunft hingearbeitet, wie die diesjährige Produktpipeline zeigen wird."
Der Stellenabbau bei Dropbox ist ein weiteres Beispiel dafür, wie massiv der Einfluss von KI-Technologien die Unternehmenswelt und Arbeitsmärkte umwälzen kann. Der Cloud-Spezialist will sich frühzeitig neu aufstellen, um im Wettbewerb nicht den Anschluss zu verlieren.
Allerdings steht Dropbox mit dieser Strategie nicht allein da. Viele Technologieunternehmen erkennen das enorme Potenzial von KI und versuchen, sich durch Personalumschichtungen und vermehrte Investitionen für die KI-Zukunft zu rüsten.
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