Cloudspeicher: Dropbox stellt Backup für Zwei-Faktor-Authentifizierung vor

Dropbox bietet ein Backup an, wenn der Login per Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht funktioniert. Nutzer sollen dann die App des Unternehmens nutzen können, um die Anmeldung sicher abzuschließen.

Artikel veröffentlicht am ,
Dropbox bietet eine Alternative zur klassischen 2FA.
Dropbox bietet eine Alternative zur klassischen 2FA. (Bild: Andreas Donath)

Nutzer von Dropbox können ab sofort ein Backup für Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen, wenn der Versand des zweiten Faktors per SMS oder die Tokenerzeugung per App versagt, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt (DOCX). Die Funktion wird über eine aktuelle Version der Dropbox-App für Android und iOS bereitgestellt.

Stellenmarkt
  1. Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in - Creative Innovation Lab (m/w/d)
    Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen
  2. IT-Administrator / Support-Techniker im 2nd-Level-Support (m/w/d)
    blaich IT GmbH, Simmersfeld, Karlsruhe
Detailsuche

Wer die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert hat, kann dann beim Login statt des üblichen zweiten Faktors die zusätzliche Authentifizierung durch die App anfordern. Dabei wird kein Code erzeugt, Nutzer bekommen aber Informationen über den Computer angezeigt, der den Login anfordert, etwa die Browser- und Betriebssystemversion und den ungefähren Standort. Nach einer Bestätigung wird der Anmeldevorgang im Browser automatisch abgeschlossen.

Wirksamer Schutz gegen gesniffte Passwörter

Zwei-Faktor-Authentifizierung ist ein hilfreicher Schutz gegen Angriffe. Wenn möglich, sollten Nutzer die Absicherung per Hardwareschlüssel oder mit einer Authenticator-App vornehmen. Per SMS versandte Codes können zumindest theoretisch deutlich einfacher abgefangen werden, dieses Verfahren gilt daher als unsicherer, wird aber von vielen Banken noch mit dem mTan-Verfahren verwendet. Auch Twitter bietet bislang nur eine Zwei-Faktor-Authentifizierung per SMS an.

Dropbox war im Jahr 2012 gehackt worden, im vergangenen Jahr stellte ein Sicherheitsforscher mit dem Pseudonym Thomas White rund 68 Millionen Passwort-Hashes von Dropbox-Nutzern auf seiner Webseite zum Download bereit. Die Hashes wurden als echt verifiziert. White hatte angegeben, die Hashes für Recherchezwecke veröffentlicht zu haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Twitter
Was bisher bei Elon Musks Twitter 2.0 geschah

Nach der Twitter-Übernahme durch Elon Musk ist klar: Das Netzwerk hat wesentlich weniger Mitarbeiter. Es ist aber noch viel mehr passiert.
Ein Bericht von Oliver Nickel

Twitter: Was bisher bei Elon Musks Twitter 2.0 geschah
Artikel
  1. Responsible Disclosure: Obi macht das Melden einer Sicherheitslücke schwer
    Responsible Disclosure
    Obi macht das Melden einer Sicherheitslücke schwer

    Ein Sicherheitsforscher hat eine Lücke bei mehreren Unternehmen und Stadtverwaltungen gemeldet. Obi machte es ihm besonders schwer.

  2. Telefónica: Warum der LTE-Ausbau in der U-Bahn so lange dauert
    Telefónica
    Warum der LTE-Ausbau in der U-Bahn so lange dauert

    Seit August 2010 laufen in Deutschland LTE-Netze. Nun wird 5G langsam wichtiger, doch die Berliner U-Bahn ist noch immer nicht für alle mit 4G versorgt.

  3. Sono Motors: Solarauto Sion steht vor dem Aus
    Sono Motors
    Solarauto Sion steht vor dem Aus

    Sono Motors hat nicht mehr genug Geld für den Aufbau der Serienproduktion des Solarautos Sion. Nun soll die Community finanziell helfen. Mal wieder.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bei Amazon • Samsung SSDs bis -28% • Rabatt-Code für ebay • Logitech Mäuse, Tastaturen & Headsets -53% • HyperX PC-Peripherie -56% • Google Pixel 6 & 7 -49% • PS5-Spiele günstiger • Tiefstpreise: Palit RTX 4080 1.369€, Roccat Kone Pro 39,99€, Asus RTX 6950 XT 939€ [Werbung]
    •  /