Cloudsoftware: Openstack Juno bringt Speicherrichtlinien und NFV
Die neue Version Juno der freien Cloud-Computing-Software Openstack(öffnet im neuen Fenster) steht bereit. Mit Juno lassen sich Richtlinien für den Object-Storage erstellen, mit denen die Leistung und auch die Kosten für die Speicherumgebung besser verwaltet werden können. Über die Richtlinien können Entwickler und Admins den Zugriff auf die Daten sowie deren Speicherung und Replikation über verschiedene Backends und geografische Regionen hinweg festlegen.
Zusätzlich zu den bisher in Openstack enthaltenen Diensten erscheint mit Juno der Datenverarbeitungsdienst Sahara als offizieller Bestandteil. Dieser kann wie gewohnt über die offenen APIs sowie das web-basierte Dashboard benutzt werden. Mit Sahara soll es möglich sein, durch die Eingabe weniger Parameter wie der genauen Version, der Cluster-Topologie und Details zu den Hardware-Knoten einen Hadoop-Cluster zu starten. Für die eigentliche Datenverarbeitung kann auf Apache Spark(öffnet im neuen Fenster) zurückgegriffen werden.
Da viele Telekommunikationsanbieter und Netzwerkdienstleister davon ausgehen, dass Network Functions Virtualization (NFV) die Netzverwaltung sehr großer Infrastrukturen stark beeinflussen wird, haben die Openstack-Entwickler eine eigene Arbeitsgruppe für diese Technik geschaffen. Mit Juno stehen die ersten Arbeiten dieser Entwicklung bereit. In den kommenden Veröffentlichungen soll die Arbeit daran weiter ausgebaut werden.
Mit der neuen Veröffentlichung seien zudem die Upgrades sowie das Bauen und Verwalten von Openstack-Clustern vereinfacht worden. Weitere Details finden sich in den Release-Notes(öffnet im neuen Fenster) und der Dokumentation.
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