Verfügbarkeit und Fazit

Wer die offizielle Schulversion von Cloudready samt Unterstützung für Googles Verwaltungskonsole und technischen Support verwenden will, muss 25 US-Dollar pro Jahr und Gerät zahlen. Eine Pauschale von 59 US-Dollar erweitert das Angebot auf die gesamte Lebensdauer eines Rechners. Hinzu kommen 30 US-Dollar pro Gerät, die Google für die Nutzung seiner Verwaltungskonsole verlangt. Diese Nutzungsrechte können auch direkt über Neverware bezogen werden. Die Version für Privatanwender samt Updates ist hingegen kostenlos.

Fazit

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Cloudready will alte Hardware wieder lauffähig machen, und das tut es auch: Mit den Anpassungen von Neverware läuft das Betriebssystem auf Basis des freien Chromium OS auf mehr Rechnern als das Original. Nutzer können damit kostenlos ihr privates Gerät in ein nahezu vollwertiges Chromebook verwandeln. Denn das Betriebssystem selbst unterscheidet sich kaum von Googles Chrome OS.

Auch für Schulen hat Cloudready Vorteile - allerdings nur für diejenigen, die sich für die Nutzung von Googles Apps for Education entschieden haben. Die Installation und die Verwaltung mit Googles Management Console erfordern weniger tiefgreifende Kenntnisse als die von Linux-Distributionen, die ebenfalls auf betagten Rechnern funktionieren.

Besonders Schulen, die Googles Apps for Educations bereits nutzen, sollen profitieren: Sind noch Cloudready-kompatible Rechner vorhanden, bleibt ihnen die Anschaffung von Chromebooks erspart. Damit kann viel Geld gespart werden, obgleich Cloudready für Schulen nicht kostenlos ist: Im Rahmen von Googles Projekt Chrome Devices for Education muss in Deutschland für ein neues Chromebook samt Abonnement für die Verwaltungskonsole zwischen 250 und 300 Euro pro Gerät gezahlt werden.

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Allerdings hat Cloudready ein paar Nachteile gegenüber dem quelloffenen Chromium OS und dem proprietären Chrome OS. Anders als bei Chromium OS lassen sich keine Android-Apps installieren und anders als Chrome OS kann es nicht für die Installation eines anderen Betriebssystems gesperrt werden. Für Sicherheit müssen die Administratoren an den Schulen selbst sorgen.

Bleibt noch die grundsätzliche Frage, wie empfehlenswert der Einsatz der Google-Apps an Schulen überhaupt ist. Nach lautstarker Kritik verzichtet Google zwar seit 2014 darauf, Gmail-Konten von Schülern und Studenten im Rahmen seiner Apps for Education zu Werbezwecken zu durchsuchen, dennoch dürften Datenschützer hierzulande eine Abhängigkeit von Google an Schulen mit Argwohn betrachten.

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 Cloudready ist ein abgespecktes Chrome OS
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CrookedHillary 25. Mai 2016

Mein Zahnarzt hat meine Patientenakte per E-Mail zu einem Kollegen geschickt. So viel...

plutoniumsulfat 01. Mai 2016

Das ist eigentlich erschreckend, dass man sich gar nicht mehr wirklich für sich selbst...

WalterWhite 01. Mai 2016

Win 7 vs ubuntu 16.04, ich bevorzuge ubuntu, habe dual Boot.

Moe479 01. Mai 2016

naja ... das frontend von anwendungsoftware is an sich wurst wenn man auch nur...



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